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CEE-Anleihemärkte: Etwas freundlicheres Bild im Februar
08.03.13 08:41
Pioneer Investments Austria
Wien (www.anleihencheck.de) - Nach der Korrektur im Januar war das Bild im Februar schon wieder etwas freundlicher auf den CEE-Anleihemärkten, so die Experten von Pioneer Investments Austria.
Vor allem Lokalwährungsanleihen hätten sich wieder gut entwickeln können, wobei hier vor allem (in EUR gerechnet) Ungarn, Russland und Türkei die besten Performer gewesen seien. Bei Russland und der Türkei sei dies hauptsächlich auf den starken Wechselkurs gegen den Euro zurückzuführen gewesen. EUR und USD denominierte Anleihen hingegen hätten ein Ausweiten der Risikospreads und leichte Kursverluste verzeichnet, auch die Investorenflows seien bei Hartwährungsanleihen eher rückläufig gewesen. Bemerkenswert dabei sei aber die nach wie vor robuste Situation des Neuemissionsmarktes gewesen: So habe bspw. Ungarn das erste Mal seit zwei Jahren wieder am USD-Markt Anleihen im Wert von über USD 3 Mrd. platzieren können, was aber bei weitem nicht die Nachfrage habe decken können. Mit diesen für Ungarn wichtigen Deal dürfte auch das Thema IWF-Finanzierung für Ungarn nun endgültig vom Tisch sein.
Die Experten würden weiterhin eine gute Unterstützung der lokalen Rentenmärkte erwarten, da nach wie vor kein Inflationsdruck in Sicht sei. Auch seien die Zuflüsse internationalen Investoren in diese Assetklasse weiterhin im Steigen. Bei Hartwährungsanleihen könnte es noch weiter zu einer gewissen Korrektur kommen. (Ausgabe März 2013) (08.03.2013/alc/a/a)
Vor allem Lokalwährungsanleihen hätten sich wieder gut entwickeln können, wobei hier vor allem (in EUR gerechnet) Ungarn, Russland und Türkei die besten Performer gewesen seien. Bei Russland und der Türkei sei dies hauptsächlich auf den starken Wechselkurs gegen den Euro zurückzuführen gewesen. EUR und USD denominierte Anleihen hingegen hätten ein Ausweiten der Risikospreads und leichte Kursverluste verzeichnet, auch die Investorenflows seien bei Hartwährungsanleihen eher rückläufig gewesen. Bemerkenswert dabei sei aber die nach wie vor robuste Situation des Neuemissionsmarktes gewesen: So habe bspw. Ungarn das erste Mal seit zwei Jahren wieder am USD-Markt Anleihen im Wert von über USD 3 Mrd. platzieren können, was aber bei weitem nicht die Nachfrage habe decken können. Mit diesen für Ungarn wichtigen Deal dürfte auch das Thema IWF-Finanzierung für Ungarn nun endgültig vom Tisch sein.
Die Experten würden weiterhin eine gute Unterstützung der lokalen Rentenmärkte erwarten, da nach wie vor kein Inflationsdruck in Sicht sei. Auch seien die Zuflüsse internationalen Investoren in diese Assetklasse weiterhin im Steigen. Bei Hartwährungsanleihen könnte es noch weiter zu einer gewissen Korrektur kommen. (Ausgabe März 2013) (08.03.2013/alc/a/a)


