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Chiles Notenbank hält an Leitzins fest
31.08.15 09:52
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Am vergangenen Freitag hat die Banco Central de Chile (BCCH) das Protokoll ihrer Ratssitzung vom 13. August veröffentlicht, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Auf der Zusammenkunft hätten die Währungshüter beschlossen, den Leitzins unverändert bei 3,00% zu belassen. Eine Zinsänderung habe die BCCH zuletzt im November 2014 vorgenommen. Der Leitzins sei zu diesem Zeitpunkt von 3,14% auf das jetzige Niveau gesenkt worden. Als Grund hätten die chilenischen Währungshüter damals die niedrigeren Inflations- und Wachstumsaussichten auf internationaler Ebene und die gesunkenen Öl- und Kupferpreise angeführt. Dieses Bild sei seit dem Jahreswechsel unverändert geblieben. Die außenwirtschaftliche Schwäche sei nach wie vor ein großer Belastungsfaktor.
Dem aktuellen Sitzungsprotokoll nach seien es die externen Faktoren, die maßgeblich für die Trägheit der chilenischen Wirtschaft verantwortlich seien. Deshalb halte der geldpolitische Ausschuss derzeit auch am aktuellen Leitzinsniveau fest, obwohl die Teuerung seit Anfang 2014 über der Marke von 3% notiere (zuletzt im Juli: 4,6% gg. Vj.) - dem zentralen Inflationsziel der BCCH. Wenig erfreulich sei in diesem Zusammenhang im bisherigen Jahresverlauf auch die Entwicklung am heimischen Arbeitsmarkt gewesen.
So sei die Arbeitslosenquote in den vergangenen Monaten kontinuierlich gestiegen. Auch im Juli - die Veröffentlichung erfolge heute um 14 Uhr - würden die meisten Finanzmarktteilnehmer mit einer erneut leicht höheren Quote rechnen (Juni: 6,5%). Insgesamt dürfte die schwache Weltkonjunktur das Wachstum Chiles wohl weiterhin bremsen und eine konjunkturelle Erholung weiter in die Zukunft verlagern. Eine Leitzinserhöhung würden die Analysten deshalb erst in der 2. Jahreshälfte des nächsten Jahres erwarten. (31.08.2015/alc/a/a)
Auf der Zusammenkunft hätten die Währungshüter beschlossen, den Leitzins unverändert bei 3,00% zu belassen. Eine Zinsänderung habe die BCCH zuletzt im November 2014 vorgenommen. Der Leitzins sei zu diesem Zeitpunkt von 3,14% auf das jetzige Niveau gesenkt worden. Als Grund hätten die chilenischen Währungshüter damals die niedrigeren Inflations- und Wachstumsaussichten auf internationaler Ebene und die gesunkenen Öl- und Kupferpreise angeführt. Dieses Bild sei seit dem Jahreswechsel unverändert geblieben. Die außenwirtschaftliche Schwäche sei nach wie vor ein großer Belastungsfaktor.
Dem aktuellen Sitzungsprotokoll nach seien es die externen Faktoren, die maßgeblich für die Trägheit der chilenischen Wirtschaft verantwortlich seien. Deshalb halte der geldpolitische Ausschuss derzeit auch am aktuellen Leitzinsniveau fest, obwohl die Teuerung seit Anfang 2014 über der Marke von 3% notiere (zuletzt im Juli: 4,6% gg. Vj.) - dem zentralen Inflationsziel der BCCH. Wenig erfreulich sei in diesem Zusammenhang im bisherigen Jahresverlauf auch die Entwicklung am heimischen Arbeitsmarkt gewesen.
So sei die Arbeitslosenquote in den vergangenen Monaten kontinuierlich gestiegen. Auch im Juli - die Veröffentlichung erfolge heute um 14 Uhr - würden die meisten Finanzmarktteilnehmer mit einer erneut leicht höheren Quote rechnen (Juni: 6,5%). Insgesamt dürfte die schwache Weltkonjunktur das Wachstum Chiles wohl weiterhin bremsen und eine konjunkturelle Erholung weiter in die Zukunft verlagern. Eine Leitzinserhöhung würden die Analysten deshalb erst in der 2. Jahreshälfte des nächsten Jahres erwarten. (31.08.2015/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


