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Deutsche Staatsanleihen starten leichter
12.09.12 09:52
aktiencheck.de
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die deutschen Staatsanleihen starten am Morgen mit Abschlägen in den Handel. Der Bund-Future verliert derzeit 0,21 Prozent auf 140,08 Punkte, während der Bobl-Future derzeit bei 125,05 Zählern (-0,08 Prozent) notiert. Der Schatz-Future wird derzeit mit einem Abschlag von 0,02 Prozent bei 110,64 Punkten gehandelt.
Zu Handelsbeginn haben die als "sicherer Hafen" geschätzten deutschen Rentenpapiere unter der festeren Tendenz an den Aktienmärkten zu leiden. Im Vorfeld wichtiger US-Konjunkturdaten am Nachmittag halten sich die Anleger jedoch mit größeren Engagements zurück. Das für heute erwartete Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Euro-Rettungsschirm wirft ebenfalls seine Schatten voraus.
Der Referenzkurs des Euro gewann bisher um 0,15 Prozent und notiert derzeit bei 1,2869 US-Dollar. Ein niedriger Euro-Kurs signalisiert, dass wenig Kapital in den Euroraum fließt, welches dann auch am Renten- oder Aktienmarkt investiert werden könnte. Bei einem sinkenden Euro-Kurs verlieren Anleger außerhalb der Eurozone sowohl durch den Rückgang der Anleihekurse als auch der Wechselkurse. Zuletzt hat die EZB im Juli 2012 die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 0,75 Prozent gesenkt, womit sich die Rendite der Rentenpapiere reduziert. Anleihe-Kurse bewegen sich entgegengesetzt zu ihren Renditen.
Die Inflation in Deutschland hat sich im August 2012 nach endgültigen Angaben des Statistischen Bundesamtes mit beschleunigtem Tempo fortgesetzt. Demnach belief sich die Inflationsrate auf 2,1 Prozent, nach einer Jahresteuerungsrate von 1,7 Prozent im Juli 2012 und 2,4 Prozent im August 2011. Der für die Geldpolitik wichtige Schwellenwert von 2,0 Prozent wird damit überschritten.
Am Nachmittag werden in den USA die Ein- und Ausfuhrpreise sowie die Daten zum Großhandel gemeldet. Gute Konjunkturmeldungen lösen an den Rentenmärkten in der Regel bei steigenden Renditen fallende Kurse aus. (12.09.2012/alc/a/a)
Zu Handelsbeginn haben die als "sicherer Hafen" geschätzten deutschen Rentenpapiere unter der festeren Tendenz an den Aktienmärkten zu leiden. Im Vorfeld wichtiger US-Konjunkturdaten am Nachmittag halten sich die Anleger jedoch mit größeren Engagements zurück. Das für heute erwartete Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Euro-Rettungsschirm wirft ebenfalls seine Schatten voraus.
Die Inflation in Deutschland hat sich im August 2012 nach endgültigen Angaben des Statistischen Bundesamtes mit beschleunigtem Tempo fortgesetzt. Demnach belief sich die Inflationsrate auf 2,1 Prozent, nach einer Jahresteuerungsrate von 1,7 Prozent im Juli 2012 und 2,4 Prozent im August 2011. Der für die Geldpolitik wichtige Schwellenwert von 2,0 Prozent wird damit überschritten.
Am Nachmittag werden in den USA die Ein- und Ausfuhrpreise sowie die Daten zum Großhandel gemeldet. Gute Konjunkturmeldungen lösen an den Rentenmärkten in der Regel bei steigenden Renditen fallende Kurse aus. (12.09.2012/alc/a/a)


