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EYEMAXX-Anleihe 2016/2021: Sehr interessantes Investment - Anleiheanalyse
24.08.16 08:45
GBC AG
Augsburg (www.anleihencheck.de) - Cosmin Filker, Analyst der GBC AG, stuft die EYEMAXX-Anleihe 2016/2021 (ISIN DE000A2AAKQ9 / WKN A2AAKQ) als "stark überdurchschnittlich attraktiv" ein.
Die EYEMAXX Real Estate AG habe mit der am 26.07.2016 erfolgten planmäßigen Rückführung der im Jahr 2011 emittierten 7,5%-Unternehmensanleihe für positiven Newsflow am Markt für mittelständische Unternehmensanleihen gesorgt. Das ausstehende Volumen der voll besicherten Anleihe habe sich zum Rückzahlungszeitpunkt auf 10,70 Mio. Euro belaufen. Die Rückzahlung sei dabei vornehmlich durch die im März 2016 begebene ebenfalls voll besicherte 7,0%-Unternehmensanleihe abgedeckt worden. In Augen der Analysten sei dies ein gutes Beispiel einer erfolgreichen und durchdachten Refinanzierungsstrategie.
Ein wichtiger Aspekt dieser Strategie sei die investororientierte Ausstattung der jüngsten Unternehmensanleihe, mit einer umfangreichen Sicherungskomponente. Gemäß Wertpapierprospekt werde jeder Euro Emissionserlös mit einer Grundbuchsicherung von 116,4% des Verkehrswertes der Sicherungsliegenschaften sowie zusätzlich einer notariellen Abtretung der Mieterlöse der besicherten erstrangigen Immobilien unterlegt. Neben dieser im Marktvergleich umfangreichen Sicherung der Anleihemittel biete die EYEMAXX-Anleihe zudem einen hohen Kupon von jährlich 7,0% bei halbjährlicher Auszahlung.
Zusätzlich dazu überzeuge die EYEMAXX Real Estate AG auch von operativer Seite. Die Gesellschaft, deren Fokus auf der Entwicklung von Wohn- und Pflegeimmobilien in Deutschland und Österreich, sowie auf der Projektentwicklung mit dem Schwerpunkt auf Gewerbeimmobilien (Fachmarktzentren, Logistikimmobilien, Taylormade Solutions) in Österreich, Deutschland und in der SEE/CEE-Region liege, habe im ersten Halbjahr 2015/2016 sowohl auf Umsatz- als auch Ergebnisseite hohe Wachstumsraten verzeichnet. Bei der Gesamtleistung sei mit 8,32 Mio. Euro (VJ: 5,74 Mio. Euro) ein neuer Rekordwert erreicht worden. Besonders stark hätten sich die Projektgesellschaften entwickelt, die einen deutlichen Anstieg des Beteiligungsergebnisses bedeuten würden. Ausgehend von der erhöhten Ertragssituation habe sich das EBIT auf 3,44 Mio. Euro (VJ: 2,67 Mio. Euro) verbessert, was auf Basis eines ersten Halbjahres ebenfalls einem neuen Rekordwert gleichkomme. Hiervon ausgehend weise die EYEMAXX zum Halbjahr 2015/2016 einen für Immobilienunternehmen hohen EBIT-Zinsdeckungsgrad in Höhe von 1,7 (VJ: 1,5) auf.
Die Grundlage für diese Entwicklung sei die rege Transaktionstätigkeit der Gesellschaft. So seien im laufenden Geschäftsjahr 2015/16 bereits zwei fertige Fachmarktprojekte in Polen (MY BOX Olawa und MY BOX Namslau) für insgesamt rund 7,0 Mio. Euro veräußert worden. Darüber hinaus sei die EYEMAXX erneut in der Lage gewesen, bereits vor Projektfertigstellung, im Rahmen so genannter Forward Sales, zwei deutsche Projekte (Medizinzentrum "Thomasium" in Leipzig; Pflegeheim und Wohnen Klein-Lengden) und das Fachmarktzentrum MY BOX Brandys bei Prag mit einem Projektvolumen von insgesamt 36 Mio. Euro zu veräußern.
Auch die künftige Entwicklung dürfte von weiterem Umsatz- und Ergebniswachstum geprägt sein. Die Basis sei die umfangreiche Projektpipeline, welche in den vergangenen Monaten nochmals deutlich ausgeweitet worden sei. Mit der Unterfertigung des notariellen Kaufvertrags des Projektes "Postquadrat" in Mannheim habe die EYEMAXX dabei das größte Projekt der Unternehmensgeschichte gesichert. Innerhalb eines 20.000 qm großen Areals sollten ab dem dritten Quartal 2016 Wohnimmobilien, Gewerbeeinheiten sowie zwei Hotels mit einem Projektvolumen von insgesamt 160 Mio. Euro entstehen. Bis zum Jahr 2019 solle dieses Projekt zusammen mit dem namhaften österreichischen Joint Venture Partner Johann Kowar (ehemaliger Gründer der conwert AG) mit einem Anteil von jeweils 50%, unter der Federführung der EYEMAXX, umgesetzt werden. Weitere Projekte wie etwa ein Wohnprojekt in Wien mit einem Projektvolumen in Höhe von 27,0 Mio. Euro hätten ebenfalls gesichert werden können, sodass die Projektpipeline auf deutlich über 390 Mio. Euro angewachsen sei.
Wichtige Finanzierungsbausteine seien die Anleihemittel, Bankkredite, Co-Investoren aber auch der zwischenzeitliche Abverkauf von fertiggestellten oder von im Bau befindlichen Projekten. Ausgehend hiervon dürfte die Gesamtleistung sukzessive auf über 20,0 Mio. Euro (2017/2018e) ansteigen, bei einer grundsätzlich hohen Rentabilität. Die Analysten würden mit EBIT-Margenniveaus rechnen, welche oberhalb der 60%-Schwelle lägen und damit mit einem EBIT im zweistelligen Millionen-Bereich. Die nach der erfolgten Anleiherückzahlung nun niedrigeren Zinsaufwendungen sollten problemlos zu entrichten sein. Beim EBIT-Zinsdeckungsgrad gehe man von einem Wert oberhalb von 2,5 (2017/2018e) aus.
Cosmin Filker, Analyst der GBC AG, stuft dabei insbesondere die zuletzt emittierte 7,0%-Unternehmensanleihe aufgrund des umfangreichen Sicherungskonzeptes sowie unter Einbezug des CreditreformAnleiheratings von BBB (Investment-Grade) als "stark überdurchschnittlich attraktiv" ein und vergibt die Höchstpunktzahl von 5 GBC-Falken. (Analyse vom 22.08.2016) (24.08.2016/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die EYEMAXX Real Estate AG habe mit der am 26.07.2016 erfolgten planmäßigen Rückführung der im Jahr 2011 emittierten 7,5%-Unternehmensanleihe für positiven Newsflow am Markt für mittelständische Unternehmensanleihen gesorgt. Das ausstehende Volumen der voll besicherten Anleihe habe sich zum Rückzahlungszeitpunkt auf 10,70 Mio. Euro belaufen. Die Rückzahlung sei dabei vornehmlich durch die im März 2016 begebene ebenfalls voll besicherte 7,0%-Unternehmensanleihe abgedeckt worden. In Augen der Analysten sei dies ein gutes Beispiel einer erfolgreichen und durchdachten Refinanzierungsstrategie.
Ein wichtiger Aspekt dieser Strategie sei die investororientierte Ausstattung der jüngsten Unternehmensanleihe, mit einer umfangreichen Sicherungskomponente. Gemäß Wertpapierprospekt werde jeder Euro Emissionserlös mit einer Grundbuchsicherung von 116,4% des Verkehrswertes der Sicherungsliegenschaften sowie zusätzlich einer notariellen Abtretung der Mieterlöse der besicherten erstrangigen Immobilien unterlegt. Neben dieser im Marktvergleich umfangreichen Sicherung der Anleihemittel biete die EYEMAXX-Anleihe zudem einen hohen Kupon von jährlich 7,0% bei halbjährlicher Auszahlung.
Zusätzlich dazu überzeuge die EYEMAXX Real Estate AG auch von operativer Seite. Die Gesellschaft, deren Fokus auf der Entwicklung von Wohn- und Pflegeimmobilien in Deutschland und Österreich, sowie auf der Projektentwicklung mit dem Schwerpunkt auf Gewerbeimmobilien (Fachmarktzentren, Logistikimmobilien, Taylormade Solutions) in Österreich, Deutschland und in der SEE/CEE-Region liege, habe im ersten Halbjahr 2015/2016 sowohl auf Umsatz- als auch Ergebnisseite hohe Wachstumsraten verzeichnet. Bei der Gesamtleistung sei mit 8,32 Mio. Euro (VJ: 5,74 Mio. Euro) ein neuer Rekordwert erreicht worden. Besonders stark hätten sich die Projektgesellschaften entwickelt, die einen deutlichen Anstieg des Beteiligungsergebnisses bedeuten würden. Ausgehend von der erhöhten Ertragssituation habe sich das EBIT auf 3,44 Mio. Euro (VJ: 2,67 Mio. Euro) verbessert, was auf Basis eines ersten Halbjahres ebenfalls einem neuen Rekordwert gleichkomme. Hiervon ausgehend weise die EYEMAXX zum Halbjahr 2015/2016 einen für Immobilienunternehmen hohen EBIT-Zinsdeckungsgrad in Höhe von 1,7 (VJ: 1,5) auf.
Auch die künftige Entwicklung dürfte von weiterem Umsatz- und Ergebniswachstum geprägt sein. Die Basis sei die umfangreiche Projektpipeline, welche in den vergangenen Monaten nochmals deutlich ausgeweitet worden sei. Mit der Unterfertigung des notariellen Kaufvertrags des Projektes "Postquadrat" in Mannheim habe die EYEMAXX dabei das größte Projekt der Unternehmensgeschichte gesichert. Innerhalb eines 20.000 qm großen Areals sollten ab dem dritten Quartal 2016 Wohnimmobilien, Gewerbeeinheiten sowie zwei Hotels mit einem Projektvolumen von insgesamt 160 Mio. Euro entstehen. Bis zum Jahr 2019 solle dieses Projekt zusammen mit dem namhaften österreichischen Joint Venture Partner Johann Kowar (ehemaliger Gründer der conwert AG) mit einem Anteil von jeweils 50%, unter der Federführung der EYEMAXX, umgesetzt werden. Weitere Projekte wie etwa ein Wohnprojekt in Wien mit einem Projektvolumen in Höhe von 27,0 Mio. Euro hätten ebenfalls gesichert werden können, sodass die Projektpipeline auf deutlich über 390 Mio. Euro angewachsen sei.
Wichtige Finanzierungsbausteine seien die Anleihemittel, Bankkredite, Co-Investoren aber auch der zwischenzeitliche Abverkauf von fertiggestellten oder von im Bau befindlichen Projekten. Ausgehend hiervon dürfte die Gesamtleistung sukzessive auf über 20,0 Mio. Euro (2017/2018e) ansteigen, bei einer grundsätzlich hohen Rentabilität. Die Analysten würden mit EBIT-Margenniveaus rechnen, welche oberhalb der 60%-Schwelle lägen und damit mit einem EBIT im zweistelligen Millionen-Bereich. Die nach der erfolgten Anleiherückzahlung nun niedrigeren Zinsaufwendungen sollten problemlos zu entrichten sein. Beim EBIT-Zinsdeckungsgrad gehe man von einem Wert oberhalb von 2,5 (2017/2018e) aus.
Cosmin Filker, Analyst der GBC AG, stuft dabei insbesondere die zuletzt emittierte 7,0%-Unternehmensanleihe aufgrund des umfangreichen Sicherungskonzeptes sowie unter Einbezug des CreditreformAnleiheratings von BBB (Investment-Grade) als "stark überdurchschnittlich attraktiv" ein und vergibt die Höchstpunktzahl von 5 GBC-Falken. (Analyse vom 22.08.2016) (24.08.2016/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


