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EYEMAXX Real Estate: umfangreiche Besicherung macht die Anleihe interessant
19.03.12 14:41
fixed-income.org
Wolfratshausen (www.anleihencheck.de) - Die Experten von "fixed-income.org" - Die Plattform für Emittenten und Investoren am Anleihemarkt - halten die Unternehmensanleihe (ISIN DE000A1MLWH7 / WKN A1MLWH) der EYEMAXX Real Estate AG (ISIN DE000A0V9L94 / WKN A0V9L9) für interessant.
Die im Geregelten Markt notierte EYEMAXX Real Estate AG emittiere ihre zweite Unternehmensanleihe im Volumen von 15 Mio. Euro. Diese könne vom 19. März bis 5. April gezeichnet werden. Die Anleihe sei aufgrund von umfangreichen Besicherungen interessant und verfüge mit BBB+ über das beste Rating (Bond Rating) dieser Anlageklasse.
Die EYEMAXX Real Estate AG sei ein Immobilienentwicklungsunternehmen mit Fokus auf Gewerbeimmobilien, insbesondere auf Handels- und Logistikimmobilien. Sie sei eine Holdinggesellschaft, die ihre Immobilien nicht direkt, sondern im Wesentlichen über Beteiligungs- und Objektgesellschaften entwickle bzw. halte. Die Gesellschaft erwerbe über Beteiligungsgesellschaften Liegenschaften, entwickle Nutzungskonzepte, plane und lasse über Generalunternehmer erforderliche Baumaßnahmen ausführen, vermiete und veräußere die entwickelten Objekte. Investitionen würden üblicherweise erst getätigt, wenn durch Vorvermietung für mindestens 50 bis 60% der Mietfläche Mietzusagen vorliegen würden.
EYEMAXX sei in ihrem Kerngeschäft in den Wachstumsmärkten Tschechien, Slowakei und Polen sowie in Deutschland und Österreich tätig. Mieter der Objekte im Bereich der Fachmarktzentren seien vorwiegend renommierte deutsche und österreichische Handelsketten. Hinsichtlich der Fokussierung auf Handelsimmobilien (Fachmarktzentren) konzentriere sich die Gesellschaft auf Märkte für die verbrauchernahe Versorgung der Bevölkerung in kleinen und mittleren Städten mit 20.000 bis 50.000 Einwohnern, in denen es keine bedeutenden Wettbewerber gebe. Durch ihre langjährige Erfahrung im Kerngeschäft zähle EYEMAXX nach eigener Einschätzung zu den Marktführern in der Region.
Weiterhin nehme die Emittentin in den sonstigen Geschäftsbereichen opportunistische Investmentgelegenheiten bezüglich Factory Outet Centern, Hotels, Logistikimmobilien sowie Baumärkten wahr.
Die Ansprüche der Anleihegläubiger, und zwar sowohl Zinszahlungen als auch Rückzahlung, sollten aus dem Cashflow der Gesellschaft oder aufgrund von aus Finanzierungsaktivitäten generierten liquiden Mitteln bedient werden. Entsprechend habe sich EYEMAXX verpflichtet, während der Laufzeit der Anleihe keine Gewinnausschüttungen vorzunehmen, durch die das Konzerneigenkapital gemäß IFRS Rechnungslegungsstandards unter das Niveau von 14 Mio. Euro sinken würde.
Darüber hinaus erfolge eine Besicherung der Ansprüche aus der Anleihe durch akzessorische Hypotheken in Österreich und eine Briefgrundschuld in Deutschland in Höhe von insgesamt 8,9 Mio. Euro jeweils im ersten Rang. Bei den Objekten handle es sich um vier Logistik-/Büroobjekte und um vier Wohnungen. Darüber hinaus bestehe eine Besicherung der Ansprüche durch eine Hypothek im zweiten Rang im Volumen von rund 7,1 Mio. Euro am Schloss Leopoldsdorf nahe Wien. Bei dem mit 15,1 Mio. Euro bewerteten Objekt handle es sich jedoch um eine Spezialimmobilie, bei der Hypotheken im ersten Rang in Höhe von 7,4 Mio. Euro bestünden.
Der Emissionserlös solle, je nach Umfang der Platzierung, im Volumen von bis zu 4,74 Mio. Euro für die Ablösung der bestehenden Darlehen an den Sicherungsobjekten verwendet werden, sodass erstrangige Hypotheken/Grundschulden zugunsten der Anleihegläubiger als Besicherung bestellt werden könnten. 80 bis 85% der verbleibenden Mittel sollten für die Realisierung von Projekten vorrangig im Bereich Fachmärkte und sonstige Geschäftsbereiche genutzt werden. 15 bis 20% der verbleibenden Mittel würden für die Sicherung des Liquiditätsbedarfs (Working Capital) verwendet.
Die EYEMAXX Real Estate AG habe im Rumpfgeschäftsjahr 2011 (zehn Monate zum 31.10.) ein Ergebnis nach Steuern von 1,32 Mio. Euro erwirtschaftet (nach 0,76 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2010). Das EBITDA sei von 1,2 Mio. Euro auf 2,0 Mio. Euro gestiegen.
Die Strategie des Managements sei glaubwürdig und nachvollziehbar. Die Anleihe sei mit 8,9 Mio. Euro im ersten Rang mit Objekten aus dem Eigentum von Mag. Dr. Michael Müller umfangreich besichert, wenn die Experten auch die Besicherung des Schloss Leopoldsdorf nur eingeschränkt für werthaltig erachten würden, da es sich um ein Spezialobjekt mit zweitrangiger Hypothek handle, bei dem der Emittent selbst auch Mieter sei.
Dennoch erscheint die EYEMAXX Real Estate-Unternehmensanleihe mit einem Kupon von 7,750% im Vergleich zu anderen Mittelstandsanleihen, die keine Besicherung haben, sehr attraktiv, so die Experten von "fixed-income.org". Ein Investment sollte sich für den Investor auszahlen. (19.03.2012/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die im Geregelten Markt notierte EYEMAXX Real Estate AG emittiere ihre zweite Unternehmensanleihe im Volumen von 15 Mio. Euro. Diese könne vom 19. März bis 5. April gezeichnet werden. Die Anleihe sei aufgrund von umfangreichen Besicherungen interessant und verfüge mit BBB+ über das beste Rating (Bond Rating) dieser Anlageklasse.
Die EYEMAXX Real Estate AG sei ein Immobilienentwicklungsunternehmen mit Fokus auf Gewerbeimmobilien, insbesondere auf Handels- und Logistikimmobilien. Sie sei eine Holdinggesellschaft, die ihre Immobilien nicht direkt, sondern im Wesentlichen über Beteiligungs- und Objektgesellschaften entwickle bzw. halte. Die Gesellschaft erwerbe über Beteiligungsgesellschaften Liegenschaften, entwickle Nutzungskonzepte, plane und lasse über Generalunternehmer erforderliche Baumaßnahmen ausführen, vermiete und veräußere die entwickelten Objekte. Investitionen würden üblicherweise erst getätigt, wenn durch Vorvermietung für mindestens 50 bis 60% der Mietfläche Mietzusagen vorliegen würden.
EYEMAXX sei in ihrem Kerngeschäft in den Wachstumsmärkten Tschechien, Slowakei und Polen sowie in Deutschland und Österreich tätig. Mieter der Objekte im Bereich der Fachmarktzentren seien vorwiegend renommierte deutsche und österreichische Handelsketten. Hinsichtlich der Fokussierung auf Handelsimmobilien (Fachmarktzentren) konzentriere sich die Gesellschaft auf Märkte für die verbrauchernahe Versorgung der Bevölkerung in kleinen und mittleren Städten mit 20.000 bis 50.000 Einwohnern, in denen es keine bedeutenden Wettbewerber gebe. Durch ihre langjährige Erfahrung im Kerngeschäft zähle EYEMAXX nach eigener Einschätzung zu den Marktführern in der Region.
Weiterhin nehme die Emittentin in den sonstigen Geschäftsbereichen opportunistische Investmentgelegenheiten bezüglich Factory Outet Centern, Hotels, Logistikimmobilien sowie Baumärkten wahr.
Darüber hinaus erfolge eine Besicherung der Ansprüche aus der Anleihe durch akzessorische Hypotheken in Österreich und eine Briefgrundschuld in Deutschland in Höhe von insgesamt 8,9 Mio. Euro jeweils im ersten Rang. Bei den Objekten handle es sich um vier Logistik-/Büroobjekte und um vier Wohnungen. Darüber hinaus bestehe eine Besicherung der Ansprüche durch eine Hypothek im zweiten Rang im Volumen von rund 7,1 Mio. Euro am Schloss Leopoldsdorf nahe Wien. Bei dem mit 15,1 Mio. Euro bewerteten Objekt handle es sich jedoch um eine Spezialimmobilie, bei der Hypotheken im ersten Rang in Höhe von 7,4 Mio. Euro bestünden.
Der Emissionserlös solle, je nach Umfang der Platzierung, im Volumen von bis zu 4,74 Mio. Euro für die Ablösung der bestehenden Darlehen an den Sicherungsobjekten verwendet werden, sodass erstrangige Hypotheken/Grundschulden zugunsten der Anleihegläubiger als Besicherung bestellt werden könnten. 80 bis 85% der verbleibenden Mittel sollten für die Realisierung von Projekten vorrangig im Bereich Fachmärkte und sonstige Geschäftsbereiche genutzt werden. 15 bis 20% der verbleibenden Mittel würden für die Sicherung des Liquiditätsbedarfs (Working Capital) verwendet.
Die EYEMAXX Real Estate AG habe im Rumpfgeschäftsjahr 2011 (zehn Monate zum 31.10.) ein Ergebnis nach Steuern von 1,32 Mio. Euro erwirtschaftet (nach 0,76 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2010). Das EBITDA sei von 1,2 Mio. Euro auf 2,0 Mio. Euro gestiegen.
Die Strategie des Managements sei glaubwürdig und nachvollziehbar. Die Anleihe sei mit 8,9 Mio. Euro im ersten Rang mit Objekten aus dem Eigentum von Mag. Dr. Michael Müller umfangreich besichert, wenn die Experten auch die Besicherung des Schloss Leopoldsdorf nur eingeschränkt für werthaltig erachten würden, da es sich um ein Spezialobjekt mit zweitrangiger Hypothek handle, bei dem der Emittent selbst auch Mieter sei.
Dennoch erscheint die EYEMAXX Real Estate-Unternehmensanleihe mit einem Kupon von 7,750% im Vergleich zu anderen Mittelstandsanleihen, die keine Besicherung haben, sehr attraktiv, so die Experten von "fixed-income.org". Ein Investment sollte sich für den Investor auszahlen. (19.03.2012/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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