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EZB: Beginn der Leitzinserhöhungen im Dezember 2022 prognostiziert
11.02.22 11:35
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Unter dem Eindruck sehr hoher Inflationsraten kündigte die EZB Anfang Februar an, ihre geldpolitische Ausrichtung bei ihrem nächsten Treffen am 10. März zu überprüfen, so die Analysten der DekaBank.
Die Marktteilnehmer hätten heftig auf diese Aussagen reagiert und würden nun im späteren Jahresverlauf beginnende Leitzinserhöhungen antizipieren. Während die einzelnen Ratsmitglieder unterschiedliche Vorstellungen über das Tempo des geldpolitischen Ausstiegs hätten, seien sie sich darin einig, dass vor dem ersten Zinsschritt die Nettoanleihekäufe des APP eingestellt werden sollten.
Die Analysten würden eine Anhebung des Einlagensatzes im Dezember erwarten, gefolgt von einer Erhöhung auf 0,00% zu Jahresanfang 2023. Danach dürfte die EZB weitere Anpassungen in größeren zeitlichen Abständen vornehmen, um die Auswirkungen besser einschätzen zu können. Die Beendigung der Wertpapierkäufe und die Rückzahlungen aus den langfristigen Refinanzierungsgeschäften dürften die Überschussliquidität mittelfristig abnehmen lassen, was den Geldmarktsätzen aber vorerst nicht viel an zusätzlichem Auftrieb verleihen sollte.
Die Analysten der DekaBank prognostizieren den Beginn der Leitzinserhöhungen im Dezember 2022. (Ausgabe vom 10.02.2022) (11.02.2022/alc/a/a)
Die Marktteilnehmer hätten heftig auf diese Aussagen reagiert und würden nun im späteren Jahresverlauf beginnende Leitzinserhöhungen antizipieren. Während die einzelnen Ratsmitglieder unterschiedliche Vorstellungen über das Tempo des geldpolitischen Ausstiegs hätten, seien sie sich darin einig, dass vor dem ersten Zinsschritt die Nettoanleihekäufe des APP eingestellt werden sollten.
Die Analysten würden eine Anhebung des Einlagensatzes im Dezember erwarten, gefolgt von einer Erhöhung auf 0,00% zu Jahresanfang 2023. Danach dürfte die EZB weitere Anpassungen in größeren zeitlichen Abständen vornehmen, um die Auswirkungen besser einschätzen zu können. Die Beendigung der Wertpapierkäufe und die Rückzahlungen aus den langfristigen Refinanzierungsgeschäften dürften die Überschussliquidität mittelfristig abnehmen lassen, was den Geldmarktsätzen aber vorerst nicht viel an zusätzlichem Auftrieb verleihen sollte.
Die Analysten der DekaBank prognostizieren den Beginn der Leitzinserhöhungen im Dezember 2022. (Ausgabe vom 10.02.2022) (11.02.2022/alc/a/a)
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