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EZB: Beginn von Leitzinssenkungen erst im September erwartet
12.01.24 10:33
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Präsidentin Lagarde und andere EZB-Ratsmitglieder geben zwar zu verstehen, dass sie eine Senkung der Leitzinsen derzeit noch nicht in Erwägung ziehen, so die Analysten der DekaBank.
Es gelinge ihnen jedoch kaum, diesbezügliche Markterwartungen zurückzudrängen. Grund hierfür sei der zuletzt starke Rückgang der Inflation, der sich nach Erachten der Analysten aber nicht mehr allzu weit fortsetzen werde. Bei einer nur noch langsamen Annäherung an das Inflationsziel von 2% würden die Analysten erst im September mit dem Beginn von Leitzinssenkungen rechnen, gefolgt von weiteren Zinsschritten im Quartalsrhythmus. Früher als sie erwartet hätten, habe die EZB den Abbau der Wertpapierbestände des PEPP angekündigt.
Mit zunächst lediglich 7,5 Mrd. Euro pro Monat ab Juli würden die Auswirkungen auf die Überschussreserven jedoch gering bleiben, sodass sich die STR- und EURIBOR-Sätze vorerst weiterhin am Einlagensatz orientieren würden. Dies sollte sich auch nicht wesentlich ändern, wenn die EZB in den kommenden Monaten bekannt gebe, welche Schlussfolgerungen sie aus der Überprüfung ihrer Vorgehensweise am Geldmarkt ziehen werde. (Ausgabe Januar 2024) (12.01.2024/alc/a/a)
Es gelinge ihnen jedoch kaum, diesbezügliche Markterwartungen zurückzudrängen. Grund hierfür sei der zuletzt starke Rückgang der Inflation, der sich nach Erachten der Analysten aber nicht mehr allzu weit fortsetzen werde. Bei einer nur noch langsamen Annäherung an das Inflationsziel von 2% würden die Analysten erst im September mit dem Beginn von Leitzinssenkungen rechnen, gefolgt von weiteren Zinsschritten im Quartalsrhythmus. Früher als sie erwartet hätten, habe die EZB den Abbau der Wertpapierbestände des PEPP angekündigt.
Mit zunächst lediglich 7,5 Mrd. Euro pro Monat ab Juli würden die Auswirkungen auf die Überschussreserven jedoch gering bleiben, sodass sich die STR- und EURIBOR-Sätze vorerst weiterhin am Einlagensatz orientieren würden. Dies sollte sich auch nicht wesentlich ändern, wenn die EZB in den kommenden Monaten bekannt gebe, welche Schlussfolgerungen sie aus der Überprüfung ihrer Vorgehensweise am Geldmarkt ziehen werde. (Ausgabe Januar 2024) (12.01.2024/alc/a/a)
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