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EZB: Erhöhung der Leitzinsen auf der September-Sitzung nicht erwartet
11.08.23 09:15
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Bei ihrer Ratssitzung am 27. Juli ließ die EZB letztlich offen, ob sie eine weitere Erhöhung der Leitzinsen für notwendig hält, so die Analysten der DekaBank.
Sie habe sowohl eine Abschwächung der zugrundeliegenden Inflation als auch eine zunehmende Wirkung der restriktiven Geldpolitik konstatiert. Gleichzeitig habe sie aber nach wie vor Zweifel, ob sich der Rückgang der Inflation bis zur Zielmarke von 2% fortsetzen werde. Die Analysten würden davon ausgehen, dass die bis zur September-Sitzung veröffentlichten Daten die EZB überzeugen würden, die Leitzinsen nicht weiter anzuheben. Mit dem Beginn von Senkungen würden die Analysten jedoch erst in der zweiten Hälfte kommenden Jahres rechnen.
Trotz der umfangreichen Rückzahlung von TLTRO-III-Langfristtendern Ende Juni sei die Inanspruchnahme der turnusmäßigen Refinanzierungsgeschäfte der EZB bislang gering geblieben. Bei einem weiterhin hohen Niveau der Überschussreserven dürfte der Einlagensatz daher noch für längere Zeit der Ankerpunkt für den Geldmarkt bleiben. Auch der Wegfall der Verzinsung von Mindestreserven dürfte dazu beitragen, Aufwärtsdruck auf die Geldmarksätze zu dämpfen. (Ausgabe August 2023) (11.08.2023/alc/a/a)
Sie habe sowohl eine Abschwächung der zugrundeliegenden Inflation als auch eine zunehmende Wirkung der restriktiven Geldpolitik konstatiert. Gleichzeitig habe sie aber nach wie vor Zweifel, ob sich der Rückgang der Inflation bis zur Zielmarke von 2% fortsetzen werde. Die Analysten würden davon ausgehen, dass die bis zur September-Sitzung veröffentlichten Daten die EZB überzeugen würden, die Leitzinsen nicht weiter anzuheben. Mit dem Beginn von Senkungen würden die Analysten jedoch erst in der zweiten Hälfte kommenden Jahres rechnen.
Trotz der umfangreichen Rückzahlung von TLTRO-III-Langfristtendern Ende Juni sei die Inanspruchnahme der turnusmäßigen Refinanzierungsgeschäfte der EZB bislang gering geblieben. Bei einem weiterhin hohen Niveau der Überschussreserven dürfte der Einlagensatz daher noch für längere Zeit der Ankerpunkt für den Geldmarkt bleiben. Auch der Wegfall der Verzinsung von Mindestreserven dürfte dazu beitragen, Aufwärtsdruck auf die Geldmarksätze zu dämpfen. (Ausgabe August 2023) (11.08.2023/alc/a/a)
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