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EZB: Erste Leitzinsanhebung erst gegen Ende nächsten Jahres erwartet - Marktanalyse
13.01.14 16:56
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Am Donnerstag vergangener Woche hat sich die EZB zu ihrer ersten Ratssitzung mit Zinsentscheidung in Frankfurt getroffen, berichten die Analysten der Nord LB.
Dabei hätten die Notenbanker erwartungsgemäß die Leitzinsen für die Eurozone unverändert belassen. Der Tendersatz bleibe somit bei 0,25%. Darüber hinaus habe die EZB in Gestalt von Notenbankchef Mario Draghi die Forward Guidance bekräftigt, wonach die Zinsen im gemeinsamen Währungsraum noch für eine längere Periode auf dem aktuellen oder einem noch niedrigeren Zinsniveau verbleiben würden. Die EZB werde bei Bedarf sämtliche ihr zur Verfügung stehenden Instrumente ausschöpfen.
Dieser Hinweis zeige, dass die Notenbank gewillt sei, die feste Verankerung der Inflationserwartungen mittelfristig zu gewährleisten. Derzeit sehe sie dies zwar als erfüllt an, allerdings würden die Gefahren nachlassender Inflationserwartungen steigen, je länger die Phase niedriger Inflationsraten Bestand habe. Im Dezember seien die Verbraucherpreise in der Eurozone um 0,8% Y/Y angestiegen, was einem leichten Rückgang der Teuerungsrate im Vergleich zum Vormonat entspreche. Für die nächsten Monate rechne die EZB mit anhaltend niedrigen Inflationsraten. Die Analysten der Nord LB sehen daher erst gegen Ende des nächsten Jahres die Zeit für eine erste Leitzinsanhebung gekommen. Bis dahin werde die Niedrigzinsphase wohl unser Begleiter bleiben.
Bestätigt habe zudem die Bank of England ihren geldpolitischen Kurs. Weder die Bank Rate noch das Volumen des Ankaufprogramms seien in der vergangenen Woche verändert worden. (13.01.2014/alc/a/a)
Dabei hätten die Notenbanker erwartungsgemäß die Leitzinsen für die Eurozone unverändert belassen. Der Tendersatz bleibe somit bei 0,25%. Darüber hinaus habe die EZB in Gestalt von Notenbankchef Mario Draghi die Forward Guidance bekräftigt, wonach die Zinsen im gemeinsamen Währungsraum noch für eine längere Periode auf dem aktuellen oder einem noch niedrigeren Zinsniveau verbleiben würden. Die EZB werde bei Bedarf sämtliche ihr zur Verfügung stehenden Instrumente ausschöpfen.
Dieser Hinweis zeige, dass die Notenbank gewillt sei, die feste Verankerung der Inflationserwartungen mittelfristig zu gewährleisten. Derzeit sehe sie dies zwar als erfüllt an, allerdings würden die Gefahren nachlassender Inflationserwartungen steigen, je länger die Phase niedriger Inflationsraten Bestand habe. Im Dezember seien die Verbraucherpreise in der Eurozone um 0,8% Y/Y angestiegen, was einem leichten Rückgang der Teuerungsrate im Vergleich zum Vormonat entspreche. Für die nächsten Monate rechne die EZB mit anhaltend niedrigen Inflationsraten. Die Analysten der Nord LB sehen daher erst gegen Ende des nächsten Jahres die Zeit für eine erste Leitzinsanhebung gekommen. Bis dahin werde die Niedrigzinsphase wohl unser Begleiter bleiben.
Bestätigt habe zudem die Bank of England ihren geldpolitischen Kurs. Weder die Bank Rate noch das Volumen des Ankaufprogramms seien in der vergangenen Woche verändert worden. (13.01.2014/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


