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EZB: Leitzins unverändert bei 0,25% belassen
04.04.14 09:41
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die EZB hat auf ihrer gestrigen Sitzung den Leitzins unverändert bei 0,25% belassen, so die Analysten von Postbank Research.
Darüber hinaus habe sie auch keine weiteren expansiven bzw. unkonventionellen Maßnahmen beschlossen. In dem begleitenden Presse-Statement habe die EZB allerdings stärker als noch im Vormonat unterstrichen, dass sie bereit sei, im Zweifel nochmal aktiv zu werden.
An der grundsätzlichen Einschätzung der Zentralbank bezüglich der Inflation und der wirtschaftlichen Entwicklung habe sich nichts geändert. Sie erwarte weiterhin, dass die Inflation zunächst niedrig bleibe, dann aber allmählich anziehe (bis knapp 2% Ende 2016). Unter dem Strich habe Draghi auf verbalem Wege den Standpunkt der EZB unterstrichen und präzisiert. Er habe sehr deutlich gemacht, dass die Notenbank ihre Geldpolitik nochmals expansiver gestalten würde, sollten es die Umstände erfordern. Die Analysten von Postbank Research rechnen allerdings nicht mit weiteren Schritten und sehen den Leitzins auf Jahressicht unverändert bei 0,25%.
Heute stehe mit dem US-Arbeitsmarktbericht ein weiteres Highlight auf dem Veröffentlichungskalender. Das zum Teil extreme Winterwetter habe die Beschäftigungsentwicklung in den USA in den letzten Monaten belastet. Für März zeichne sich aber eine deutliche Belebung bei den neu geschaffenen Stellen außerhalb des Agrarsektors ab. Denn die auf Wochenbasis veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe seien weiter gesunken und würden sich mittlerweile auf Niveaus bewegen, welche zuletzt vor Ausbruch der Finanzkrise verzeichnet worden seien. Man rechne damit, dass sich der Beschäftigungsausbau im März von 175 Tsd. auf 275 Tsd. neue Stellen beschleunigt habe. Darüber hinaus dürfte es sich bei dem leichten Anstieg der Arbeitslosenquote im Februar um einen Ausrutscher gehandelt haben. Hier erwarte man einen Rückgang von 6,7% auf 6,5%.
Aus Deutschland würden heute die Auftragseingänge für Februar gemeldet. Diese notorisch stark schwankende Datenreihe dürfte nach einem deutlichen Anstieg zu Jahresbeginn einen negativen Rückprall aufweisen. Die Analysten von Postbank Research erwarten ein Minus von 0,3% im Monatsvergleich. (04.04.2014/alc/a/a)
Darüber hinaus habe sie auch keine weiteren expansiven bzw. unkonventionellen Maßnahmen beschlossen. In dem begleitenden Presse-Statement habe die EZB allerdings stärker als noch im Vormonat unterstrichen, dass sie bereit sei, im Zweifel nochmal aktiv zu werden.
Heute stehe mit dem US-Arbeitsmarktbericht ein weiteres Highlight auf dem Veröffentlichungskalender. Das zum Teil extreme Winterwetter habe die Beschäftigungsentwicklung in den USA in den letzten Monaten belastet. Für März zeichne sich aber eine deutliche Belebung bei den neu geschaffenen Stellen außerhalb des Agrarsektors ab. Denn die auf Wochenbasis veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe seien weiter gesunken und würden sich mittlerweile auf Niveaus bewegen, welche zuletzt vor Ausbruch der Finanzkrise verzeichnet worden seien. Man rechne damit, dass sich der Beschäftigungsausbau im März von 175 Tsd. auf 275 Tsd. neue Stellen beschleunigt habe. Darüber hinaus dürfte es sich bei dem leichten Anstieg der Arbeitslosenquote im Februar um einen Ausrutscher gehandelt haben. Hier erwarte man einen Rückgang von 6,7% auf 6,5%.
Aus Deutschland würden heute die Auftragseingänge für Februar gemeldet. Diese notorisch stark schwankende Datenreihe dürfte nach einem deutlichen Anstieg zu Jahresbeginn einen negativen Rückprall aufweisen. Die Analysten von Postbank Research erwarten ein Minus von 0,3% im Monatsvergleich. (04.04.2014/alc/a/a)
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