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EZB: Leitzinssenkungen im Quartalsrhythmus erwartet
05.07.24 10:08
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Auch nach der ersten Leitzinssenkung im Juni betont die EZB die Datenabhängigkeit ihrer zukünftigen Geldpolitik, so die Analysten der DekaBank.
Eine weitere Lockerung sei gerechtfertigt, sofern sich der Eindruck erhärte, dass die Inflation bis Ende nächsten Jahres nachhaltig auf 2% zurückgehen werde. Allerdings beruhe diese Vorhersage auf optimistischen Annahmen über Löhne, Gewinnmargen und Arbeitsproduktivität und sei daher mit Aufwärtsrisiken behaftet. Zudem habe Präsidentin Lagarde argumentiert, dass sich die EZB aufgrund der robusten Lage am Arbeitsmarkt Zeit nehmen könne, den zugrundeliegenden Trend der Inflation zu beobachten.
Vor diesem Hintergrund würden die Analysten mit Leitzinssenkungen im Quartalsrhythmus rechnen, mit dem asymmetrischen Risiko einer langsameren Lockerung, falls zukünftige makroökonomische Projektionen ein späteres Erreichen des Inflationsziels anzeigen sollten. Der ab September engere Zinskorridor zwischen Hauptrefinanzierungs- und Einlagensatz dürfte aufgrund der hohen Überschussreserven noch keine nennenswerten Auswirkungen auf die Geldmarktsätze haben. (Ausgabe vom 04.07.2024) (05.07.2024/alc/a/a)
Eine weitere Lockerung sei gerechtfertigt, sofern sich der Eindruck erhärte, dass die Inflation bis Ende nächsten Jahres nachhaltig auf 2% zurückgehen werde. Allerdings beruhe diese Vorhersage auf optimistischen Annahmen über Löhne, Gewinnmargen und Arbeitsproduktivität und sei daher mit Aufwärtsrisiken behaftet. Zudem habe Präsidentin Lagarde argumentiert, dass sich die EZB aufgrund der robusten Lage am Arbeitsmarkt Zeit nehmen könne, den zugrundeliegenden Trend der Inflation zu beobachten.
Vor diesem Hintergrund würden die Analysten mit Leitzinssenkungen im Quartalsrhythmus rechnen, mit dem asymmetrischen Risiko einer langsameren Lockerung, falls zukünftige makroökonomische Projektionen ein späteres Erreichen des Inflationsziels anzeigen sollten. Der ab September engere Zinskorridor zwischen Hauptrefinanzierungs- und Einlagensatz dürfte aufgrund der hohen Überschussreserven noch keine nennenswerten Auswirkungen auf die Geldmarktsätze haben. (Ausgabe vom 04.07.2024) (05.07.2024/alc/a/a)
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