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EZB-Rat warnt vor zu stark fallender Inflation
17.11.25 12:30
FONDS professionell
Wien (www.anleihencheck.de) - EZB-Ratsmitglied Olli Rehn sieht das Risiko einer übermäßigen Abschwächung der Teuerung, so die Experten von "FONDS professionell".
Gegenüber der finnischen Zeitung "Helsingin Sanomat" habe er gesagt, "niedrige Energiepreise, ein stärkerer Euro und nachlassende Lohn- und Dienstleistungsinflation bergen das Risiko, dass die Gesamtinflation im Verhältnis zu unserem Ziel von zwei Prozent zu stark sinkt".
Auf die Frage, ob die EZB die Zinsen im Dezember erneut senken könnte, habe Rehn geantwortet: "Dieses Risiko sollte nicht unterschätzt werden." Zugleich habe er jedoch vor möglichen Aufwärtsrisiken bei der Inflation gewarnt.
Da die Inflation nahe am Zwei-Prozent-Ziel der EZB liege, würden Ökonomen und Investoren kurzfristig keine weiteren Änderungen am Einlagenzins erwarten. Dieser sei im laufenden Zyklus bereits acht Mal gesenkt worden - von vier auf zwei Prozent.
Die Wirtschaft im Euroraum habe trotz der handelspolitischen Belastungen durch die Zollpolitik der Trump-Administration Widerstandskraft bewiesen. Das Wachstum sei "langsam, aber beständig", habe der finnische Notenbankchef dem Blatt gesagt.
Rehn habe zudem vor Korrekturgefahren an den Aktienmärkten gewarnt und habe die Bedeutung ausreichender Kapitalpuffer bei Banken hervorgehoben. "Die Aktienkurse sind aufgrund des Künstliche-Intelligenz-Booms in den USA im Verhältnis zur Entwicklung der Realwirtschaft und der Unternehmensgewinne recht hoch", habe er gesagt. "Das erfordert Vorsicht."
Rehn gelte als Kandidat für den Posten des EZB-Vizepräsidenten und werde von der finnischen Finanzministerin Riikka Purra unterstützt. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur "Bloomberg" vom Donnerstag (13.11.) signalisiere Kroatien Unterstützung für Boris Vujcic, den Gouverneur der kroatischen Nationalbank. Auch Lettland wolle einen Kandidaten für den Posten im sechs Mitglieder umfassenden EZB-Direktorium nominieren, ohne zu bestätigen, ob es sich dabei um Notenbankchef Martins Kazaks handeln solle. (mb/Bloomberg) (17.11.2025/alc/a/a)
Gegenüber der finnischen Zeitung "Helsingin Sanomat" habe er gesagt, "niedrige Energiepreise, ein stärkerer Euro und nachlassende Lohn- und Dienstleistungsinflation bergen das Risiko, dass die Gesamtinflation im Verhältnis zu unserem Ziel von zwei Prozent zu stark sinkt".
Auf die Frage, ob die EZB die Zinsen im Dezember erneut senken könnte, habe Rehn geantwortet: "Dieses Risiko sollte nicht unterschätzt werden." Zugleich habe er jedoch vor möglichen Aufwärtsrisiken bei der Inflation gewarnt.
Die Wirtschaft im Euroraum habe trotz der handelspolitischen Belastungen durch die Zollpolitik der Trump-Administration Widerstandskraft bewiesen. Das Wachstum sei "langsam, aber beständig", habe der finnische Notenbankchef dem Blatt gesagt.
Rehn habe zudem vor Korrekturgefahren an den Aktienmärkten gewarnt und habe die Bedeutung ausreichender Kapitalpuffer bei Banken hervorgehoben. "Die Aktienkurse sind aufgrund des Künstliche-Intelligenz-Booms in den USA im Verhältnis zur Entwicklung der Realwirtschaft und der Unternehmensgewinne recht hoch", habe er gesagt. "Das erfordert Vorsicht."
Rehn gelte als Kandidat für den Posten des EZB-Vizepräsidenten und werde von der finnischen Finanzministerin Riikka Purra unterstützt. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur "Bloomberg" vom Donnerstag (13.11.) signalisiere Kroatien Unterstützung für Boris Vujcic, den Gouverneur der kroatischen Nationalbank. Auch Lettland wolle einen Kandidaten für den Posten im sechs Mitglieder umfassenden EZB-Direktorium nominieren, ohne zu bestätigen, ob es sich dabei um Notenbankchef Martins Kazaks handeln solle. (mb/Bloomberg) (17.11.2025/alc/a/a)
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