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EZB: Schnellere und umfangreichere Leitzinserhöhungen erwartet
14.10.22 08:30
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Trotz des sich verschlechternden konjunkturellen Umfelds haben die Marktteilnehmer ihre Erwartungen über Tempo und Ausmaß bevorstehender EZB-Leitzinserhöhungen weiter nach oben korrigiert, so die Analysten der DekaBank.
Ausschlaggebend hierfür seien der unerwartet starke Anstieg der Inflation im September sowie die Kommentare einiger Notenbanker gewesen. Die Analysten der DekaBank sähen weitgehende Einigkeit im EZB-Rat, die nach wie vor expansive Ausrichtung der Geldpolitik zügig zu beenden, jedoch unterschiedliche Einschätzungen über das Niveau, auf das die Leitzinsen mittelfristig erhöht werden sollten.
Vor diesem Hintergrund würden die Analysten der DekaBank auch bei den Ratssitzungen im Oktober und Dezember größere Zinsschritte erwarten, sodass der Einlagensatz zum Jahresende einen in etwa neutralen Wert von 2% erreiche. Danach dürfte die EZB nur noch kleinere Erhöhungen bis auf 2,75% Mitte nächsten Jahres vornehmen. Die heranrückenden Fälligkeiten der Langfristtender TLTRO-III und ein eventueller Abbau der Wertpapierbestände der EZB dürften sich erst deutlich später auf die STR- und EURIBOR-Sätze auswirken. (Ausgabe Oktober 2022) (14.10.2022/alc/a/a)
Ausschlaggebend hierfür seien der unerwartet starke Anstieg der Inflation im September sowie die Kommentare einiger Notenbanker gewesen. Die Analysten der DekaBank sähen weitgehende Einigkeit im EZB-Rat, die nach wie vor expansive Ausrichtung der Geldpolitik zügig zu beenden, jedoch unterschiedliche Einschätzungen über das Niveau, auf das die Leitzinsen mittelfristig erhöht werden sollten.
Vor diesem Hintergrund würden die Analysten der DekaBank auch bei den Ratssitzungen im Oktober und Dezember größere Zinsschritte erwarten, sodass der Einlagensatz zum Jahresende einen in etwa neutralen Wert von 2% erreiche. Danach dürfte die EZB nur noch kleinere Erhöhungen bis auf 2,75% Mitte nächsten Jahres vornehmen. Die heranrückenden Fälligkeiten der Langfristtender TLTRO-III und ein eventueller Abbau der Wertpapierbestände der EZB dürften sich erst deutlich später auf die STR- und EURIBOR-Sätze auswirken. (Ausgabe Oktober 2022) (14.10.2022/alc/a/a)
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