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EZB ohne Impuls? M3 dürfte moderat steigen - Fed bleibt wegen solider Jobs abwartend
26.02.26 08:37
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - An den Finanzmärkten ist zuletzt etwas Ruhe eingekehrt, wenngleich geopolitische Themen und auch die US-Zollpolitik weiterhin eine Rolle spielen, so die Analysten der Helaba.
Das Schlagzeilenrisiko bleibe daher wohl erhöht. Datenseitig von Interesse sei heute zunächst die EWU-Geldmenge M3. Sie liefere Hinweise auf die inflationären und realwirtschaftlichen Perspektiven der europäischen Volkswirtschaft. Mit einer dynamischen Kreditnachfrage, die zu einem kräftigen Plus der Geldmenge beitragen würde, sei eher nicht zu rechnen. Zwar habe sich die Stimmung bei den Unternehmen und Verbrauchern im Trend etwas verbessert, viel Optimismus lasse sich davon aber nicht ableiten. Die Analysten der Helaba würden ein moderates Plus bei der Geldmenge für wahrscheinlich halten. Insgesamt sollten die Zahlen weder monetären Inflationsdruck anzeigen noch Konjunktursorgen schüren.
Bezüglich der konjunkturellen Entwicklung in der Eurozone sei das EWU-Wirtschaftsvertrauen zu beachten. Die Vorgaben seien leicht positiv. Alles in allem sei aber mit einem weiterhin eher mäßigen Stimmungsbild der europäischen Wirtschaft zu rechnen. Im Hinblick auf die EZB-Zinserwartungen hätten die Zahlen in der Regel keinen großen Einfluss.
Für Aufmerksamkeit in den USA würden die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sorgen. Zwar würden sie immer mal wieder Schwankungen aufweisen, zuletzt seien sie aber deutlich gesunken und insgesamt sei das Niveau sehr niedrig und mit einem soliden Beschäftigungsaufbau vereinbar. Dies gebe der US-Notenbank die Möglichkeit zum geldpolitischen Stillhalten, auch vor dem Hintergrund der noch immer erhöhten Inflationsrate. So wundere es nicht, dass sich die Mehrheit der FOMC-Mitglieder eher abwartend bezüglich weiterer Zinssenkungen geäußert habe. (26.02.2026/alc/a/a)
Das Schlagzeilenrisiko bleibe daher wohl erhöht. Datenseitig von Interesse sei heute zunächst die EWU-Geldmenge M3. Sie liefere Hinweise auf die inflationären und realwirtschaftlichen Perspektiven der europäischen Volkswirtschaft. Mit einer dynamischen Kreditnachfrage, die zu einem kräftigen Plus der Geldmenge beitragen würde, sei eher nicht zu rechnen. Zwar habe sich die Stimmung bei den Unternehmen und Verbrauchern im Trend etwas verbessert, viel Optimismus lasse sich davon aber nicht ableiten. Die Analysten der Helaba würden ein moderates Plus bei der Geldmenge für wahrscheinlich halten. Insgesamt sollten die Zahlen weder monetären Inflationsdruck anzeigen noch Konjunktursorgen schüren.
Bezüglich der konjunkturellen Entwicklung in der Eurozone sei das EWU-Wirtschaftsvertrauen zu beachten. Die Vorgaben seien leicht positiv. Alles in allem sei aber mit einem weiterhin eher mäßigen Stimmungsbild der europäischen Wirtschaft zu rechnen. Im Hinblick auf die EZB-Zinserwartungen hätten die Zahlen in der Regel keinen großen Einfluss.
Für Aufmerksamkeit in den USA würden die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sorgen. Zwar würden sie immer mal wieder Schwankungen aufweisen, zuletzt seien sie aber deutlich gesunken und insgesamt sei das Niveau sehr niedrig und mit einem soliden Beschäftigungsaufbau vereinbar. Dies gebe der US-Notenbank die Möglichkeit zum geldpolitischen Stillhalten, auch vor dem Hintergrund der noch immer erhöhten Inflationsrate. So wundere es nicht, dass sich die Mehrheit der FOMC-Mitglieder eher abwartend bezüglich weiterer Zinssenkungen geäußert habe. (26.02.2026/alc/a/a)


