Erweiterte Funktionen
EZB stützt weiter griechische Banken
19.08.15 10:07
Alte Leipziger Trust
Oberursel (www.anleihencheck.de) - Die EZB hat auf ihrer jüngsten Pressekonferenz keine Änderung ihrer geldpolitischen Einschätzung vorgenommen, so die Experten der Alte Leipziger Trust.
Unbeirrt halte sie an ihrem massiven Anleiheankaufprogramm fest. Weiterhin sei sie, was die Entwicklung der Konjunktur und ein allmähliches Anziehen der Inflationsrate anbelange, optimistisch gestimmt. Allerdings unter der Voraussetzung, dass das Quantitative Easing planmäßig in vollem Umfang implementiert werde. Falls sich die monetären Rahmenbedingungen unerwartet verschlechtern sollten oder falls sich der Ausblick für die Preisstabilität erheblich ändern sollte, würde die EZB ggf. ihre Geldpolitik noch expansiver gestalten.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten, der Konjunktur und in der Politik sollte dazu derzeit aber kein Anlass bestehen. Die EZB sollte weiter unter der Prämisse agieren, dass Griechenland Mitglied der Währungsunion sei und bleibe. So sei alleine die Perspektive auf ein drittes Hilfsprogramm für sie ausreichend, die Beschränkungen für die Notfallliquidität (ELA) zu lockern. Folgerichtig seien die ELA-Notkredite innerhalb weniger Tage um 1,8 Milliarden Euro aufgestockt worden. Die Experten würden davon ausgehen, dass die EZB die griechischen Banken auch weiterhin, soweit erforderlich, mit Liquidität stützen werde. (Ausgabe August 2015) (19.08.2015/alc/a/a)
Unbeirrt halte sie an ihrem massiven Anleiheankaufprogramm fest. Weiterhin sei sie, was die Entwicklung der Konjunktur und ein allmähliches Anziehen der Inflationsrate anbelange, optimistisch gestimmt. Allerdings unter der Voraussetzung, dass das Quantitative Easing planmäßig in vollem Umfang implementiert werde. Falls sich die monetären Rahmenbedingungen unerwartet verschlechtern sollten oder falls sich der Ausblick für die Preisstabilität erheblich ändern sollte, würde die EZB ggf. ihre Geldpolitik noch expansiver gestalten.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten, der Konjunktur und in der Politik sollte dazu derzeit aber kein Anlass bestehen. Die EZB sollte weiter unter der Prämisse agieren, dass Griechenland Mitglied der Währungsunion sei und bleibe. So sei alleine die Perspektive auf ein drittes Hilfsprogramm für sie ausreichend, die Beschränkungen für die Notfallliquidität (ELA) zu lockern. Folgerichtig seien die ELA-Notkredite innerhalb weniger Tage um 1,8 Milliarden Euro aufgestockt worden. Die Experten würden davon ausgehen, dass die EZB die griechischen Banken auch weiterhin, soweit erforderlich, mit Liquidität stützen werde. (Ausgabe August 2015) (19.08.2015/alc/a/a)


