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Die Eindämmung der Inflation hat oberste Priorität - Die FED wird handeln
15.03.22 11:45
La Française AM
Frankfurt am Main (www.anleihencheck.de) - Wie allgemein erwartet, wird das FOMC auf seiner Sitzung am 15. und 16. März die Zinssätze um einen Viertelpunkt anheben, um die Preisentwicklung in den Griff zu bekommen, so François Rimeu, Senior Strategist, La Française AM.
Geopolitische und wirtschaftliche Risiken dürften an der hawkishen Botschaft des Vorsitzenden Jerome Powell nichts ändern.
Die Erwartungen der Experten von La Française AM:
- Das FOMC werde die Zielspanne für den Leitzins auf 0,25% bis 0,50% (25 Basispunkte) anheben - die erste Erhöhung seit 2018. Angesichts des Risikos einer anhaltend hohen Inflation und starker Arbeitsmärkte werde erwartet, dass der Vorsitzende Powell weitere Anhebungen ankündigen werde, die je nach Datenlage auch 50 Basispunkte umfassen könnten.
- Beim "Dot Plot" dürfte der Ausschuss 2022 im Durchschnitt sechs Anhebungen (1,625%) und im nächsten Jahr drei weitere Anhebungen (2,375%) vornehmen. Es bestehe die Möglichkeit, dass die Dots für 2024 höhere Zinssätze als den Endzinssatz (2,5%) zeigen würden.
- Die Experten von La Française AM würden keine Änderung der endgültigen Zinssätze (2,5%) erwarten, aber die Frage könnte auftauchen, falls die endgültigen Zinssätze möglicherweise unter den Angaben für 2024 lägen.
- In der Summe der Wirtschaftsprojektionen (SEP) würden die Experten von La Française AM ein geringeres Wachstum im Jahr 2022 (von 4,0% auf 3,7%) und im Jahr 2023 (von 2,2% auf 2,1%) erwarten. Für 2024 würden sie erwarten, dass das Wachstum nahe am Potenzialwachstum bleibe (1,8%).
- Die Experten von La Française AM würden davon ausgehen, dass der Ausschuss seine Prognose für höhere Inflationszahlen revidieren werde, wobei die Projektionen von 2,6% auf 4,0% im Jahr 2022 (dies sei die durchschnittliche Inflation des vierten Quartals 2022, nicht der Durchschnitt des Jahres 2022) und von 2,3% auf 2,5% im Jahr 2023 steigen würden. Die Experten würden davon ausgehen, dass der Mittelwert der Inflationserwartungen für 2024 bei 2,1% bleiben werde.
- Hinsichtlich der quantitativen Straffung würden die Experten von La Française AM einige Details (zu Obergrenzen) zum Bilanzabbau erwarten, da die Reduzierung erst nach der Einführung von Zinserhöhungen beginnen dürfte.
- Die Erklärung nach der Sitzung werde wahrscheinlich dahingehend geändert werden, dass die Auswirkungen des russischen Einmarsches in der Ukraine auf die US-Wirtschaft höchst ungewiss seien.
Insgesamt werde die Zinserhöhung der FED für die Marktteilnehmer keine Überraschung sein. Die Experten von La Française AM würden jedoch davon ausgehen, dass der allgemeine Tenor weiterhin hawkish bleibe und sich die US-Kurve etwas abflache. (15.03.2022/alc/a/a)
Geopolitische und wirtschaftliche Risiken dürften an der hawkishen Botschaft des Vorsitzenden Jerome Powell nichts ändern.
Die Erwartungen der Experten von La Française AM:
- Das FOMC werde die Zielspanne für den Leitzins auf 0,25% bis 0,50% (25 Basispunkte) anheben - die erste Erhöhung seit 2018. Angesichts des Risikos einer anhaltend hohen Inflation und starker Arbeitsmärkte werde erwartet, dass der Vorsitzende Powell weitere Anhebungen ankündigen werde, die je nach Datenlage auch 50 Basispunkte umfassen könnten.
- Beim "Dot Plot" dürfte der Ausschuss 2022 im Durchschnitt sechs Anhebungen (1,625%) und im nächsten Jahr drei weitere Anhebungen (2,375%) vornehmen. Es bestehe die Möglichkeit, dass die Dots für 2024 höhere Zinssätze als den Endzinssatz (2,5%) zeigen würden.
- In der Summe der Wirtschaftsprojektionen (SEP) würden die Experten von La Française AM ein geringeres Wachstum im Jahr 2022 (von 4,0% auf 3,7%) und im Jahr 2023 (von 2,2% auf 2,1%) erwarten. Für 2024 würden sie erwarten, dass das Wachstum nahe am Potenzialwachstum bleibe (1,8%).
- Die Experten von La Française AM würden davon ausgehen, dass der Ausschuss seine Prognose für höhere Inflationszahlen revidieren werde, wobei die Projektionen von 2,6% auf 4,0% im Jahr 2022 (dies sei die durchschnittliche Inflation des vierten Quartals 2022, nicht der Durchschnitt des Jahres 2022) und von 2,3% auf 2,5% im Jahr 2023 steigen würden. Die Experten würden davon ausgehen, dass der Mittelwert der Inflationserwartungen für 2024 bei 2,1% bleiben werde.
- Hinsichtlich der quantitativen Straffung würden die Experten von La Française AM einige Details (zu Obergrenzen) zum Bilanzabbau erwarten, da die Reduzierung erst nach der Einführung von Zinserhöhungen beginnen dürfte.
- Die Erklärung nach der Sitzung werde wahrscheinlich dahingehend geändert werden, dass die Auswirkungen des russischen Einmarsches in der Ukraine auf die US-Wirtschaft höchst ungewiss seien.
Insgesamt werde die Zinserhöhung der FED für die Marktteilnehmer keine Überraschung sein. Die Experten von La Française AM würden jedoch davon ausgehen, dass der allgemeine Tenor weiterhin hawkish bleibe und sich die US-Kurve etwas abflache. (15.03.2022/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


