Erweiterte Funktionen
Entscheidungen der Notenbanken stehen an
02.09.24 12:22
Fürst Fugger Privatbank
Augsburg (www.anleihencheck.de) - Der August war an den Kapitalmärkten ein typischer Sommermonat, mitsamt der damit einhergehenden Volatilität, so die Analysten der Fürst Fugger Privatbank.
Für die habe es dabei nicht einmal eine klare Ursache gegeben, vielmehr sei die Sorge aufgrund mehrerer Faktoren gestiegen. Da seien zunächst die neuerlichen Bedenken um die wirtschaftliche Entwicklung in den USA sowie kurzfristig starker Druck durch die Auflösung japanischer Währungsgeschäfte (Carry Trades) gewesen. Diese Phase sei mittlerweile überwunden und die Märkte hätten sich erholt.
Erneut habe sich dabei gezeigt, dass kurzfristige Panik nicht der Freund der Anleger sei - gerade in solchen Phasen seien eine langfristige Perspektive und ein solides Portfolio die besten Ratgeber. Bei aller Volatilität sei die Entwicklung an den Aktienmärkten jedoch weiter nach oben gegangen. Zwar hätten manche Titel zeitweise Schwächen gezeigt, dies seien jedoch eher auf die sehr hohen Erwartungen an die Unternehmenszahlen zurückzuführen gewesen. Gerade im Technologie-Sektor seien im Markt angesichts der hohen Bewertungen auch sehr ambitionierte Berichte erwartet worden.
Im September würden nun die Notenbanken und ihre Entscheidungen wieder in den Fokus rücken. Dies gelte ganz besonders für die US-Notenbank, von der erwartet werde, dass sie auf die jüngsten wirtschaftlichen Entwicklungen reagiere. Bereits jetzt seien die Renditen von Staats- und Unternehmensanleihen merklich gesunken - ein Indiz, dass die Märkte künftige Zinsschritte bereits vorwegnehmen würden.
Ähnlich wie bei Zinserhöhungen komme es auch bei Zinssenkungen auf viele harte und weiche Faktoren an. Hier sei von den Notenbankern Fingerspitzengefühl gefragt. Starke Nachfrage bestehe weiterhin nach Gold. Die geopolitischen Unsicherheiten und die fortgesetzten Käufe einiger Zentralbanken hätten dazu beigetragen, dass Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten gesehen werde und sein Preis steige. Außerdem profitiere das Edelmetall von sinkenden Zinsen.
Gerade mit Blick auf anstehende Entscheidungen der Notenbanken werde immer wieder etwas Volatilität im Markt auftreten. Grundsätzlich würden die Analysten jedoch weiterhin positive Vorzeichen für die Kapitalmärkte sehen. Komme es zu Rücksetzern, könnten sich Chancen für gezielte Zukäufe bieten, um das Portfolio weiter zu diversifizieren. Für zusätzliche Spannung dürfte auch sorgen, dass wir in die entscheidende Phase des US-Wahlkampfs eintreten, so die Analysten der Fürst Fugger Privatbank.
Es könnte ein abwechslungsreicher Spätsommer werden. (02.09.2024/alc/a/a)
Für die habe es dabei nicht einmal eine klare Ursache gegeben, vielmehr sei die Sorge aufgrund mehrerer Faktoren gestiegen. Da seien zunächst die neuerlichen Bedenken um die wirtschaftliche Entwicklung in den USA sowie kurzfristig starker Druck durch die Auflösung japanischer Währungsgeschäfte (Carry Trades) gewesen. Diese Phase sei mittlerweile überwunden und die Märkte hätten sich erholt.
Erneut habe sich dabei gezeigt, dass kurzfristige Panik nicht der Freund der Anleger sei - gerade in solchen Phasen seien eine langfristige Perspektive und ein solides Portfolio die besten Ratgeber. Bei aller Volatilität sei die Entwicklung an den Aktienmärkten jedoch weiter nach oben gegangen. Zwar hätten manche Titel zeitweise Schwächen gezeigt, dies seien jedoch eher auf die sehr hohen Erwartungen an die Unternehmenszahlen zurückzuführen gewesen. Gerade im Technologie-Sektor seien im Markt angesichts der hohen Bewertungen auch sehr ambitionierte Berichte erwartet worden.
Ähnlich wie bei Zinserhöhungen komme es auch bei Zinssenkungen auf viele harte und weiche Faktoren an. Hier sei von den Notenbankern Fingerspitzengefühl gefragt. Starke Nachfrage bestehe weiterhin nach Gold. Die geopolitischen Unsicherheiten und die fortgesetzten Käufe einiger Zentralbanken hätten dazu beigetragen, dass Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten gesehen werde und sein Preis steige. Außerdem profitiere das Edelmetall von sinkenden Zinsen.
Gerade mit Blick auf anstehende Entscheidungen der Notenbanken werde immer wieder etwas Volatilität im Markt auftreten. Grundsätzlich würden die Analysten jedoch weiterhin positive Vorzeichen für die Kapitalmärkte sehen. Komme es zu Rücksetzern, könnten sich Chancen für gezielte Zukäufe bieten, um das Portfolio weiter zu diversifizieren. Für zusätzliche Spannung dürfte auch sorgen, dass wir in die entscheidende Phase des US-Wahlkampfs eintreten, so die Analysten der Fürst Fugger Privatbank.
Es könnte ein abwechslungsreicher Spätsommer werden. (02.09.2024/alc/a/a)


