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Es gibt Hoffnung für die Eurozone
09.04.24 12:07
Aramea Asset Management
Hamburg (www.anleihencheck.de) - Die Wirtschaft im Euroraum könnte sich stabilisieren, sagt Felix Herrmann, Chefvolkswirt von ARAMEA Asset Management.
Bei Zinssenkungen dürfte die Europäische Zentralbank (EZB) der US-Notenbank seiner Meinung nach zuvorkommen. Sowohl am Anleihe- als auch am Aktienmarkt sehe er Chancen.
Wie schon 2023 sei der Jahresstart an den Märkten äußerst erfreulich verlaufen - und wie schon vergangenes Jahr hätten viele Anleger eine solche Entwicklung nicht wirklich auf dem Zettel gehabt. Das Wachstum könnte in der Eurozone tendenziell etwas anziehen und sich in den USA auf hohem Niveau halten. Daher gebe es aus Sicht der Experten selbst nach der starken Marktentwicklung weiterhin gute Argumente, die auf Spielraum für steigende Kurse hindeuten würden. Kurzfristig würden die Experten in den kommenden Monaten aber ein etwas schwierigeres Fahrwasser an den Märkten erwarten.
Die Wirtschaft der Eurozone schwächele weiter. Es gebe aber Hoffnung. Der private Konsum werde nach Meinung der Experten infolge gesunkener Inflation sowie höherer Lohnabschlüsse zulegen und das Wachstum in den kommenden Monaten stützen. Die dämpfende Wirkung der Zinserhöhungen werde allmählich nachlassen - gleichzeitig dürfte die Nachfrage nach europäischen Exporten anziehen. Das weise darauf hin, dass das Wachstum in der Eurozone in diesem Jahr dank einer zyklischen Erholung höher ausfalle als die aktuell vom Konsens erwarteten 0,5 Prozent.
Die Inflation werde im Verlauf des Jahres aus Sicht der Experten auf beiden Seiten des Atlantiks eine geringere Dynamik aufweisen. In der Eurozone erwarten uns bis zur Zinssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) im Juni noch zahlreiche Konjunkturdaten, so die Experten von ARAMEA Asset Management. Angesichts der Verzögerung, mit denen diese verfügbar seien, werde man laut EZB aber "nicht abwarten, bis alle relevanten Daten bereit liegen". Nach Meinung der Experten klinge das alles sehr nach einem ersten Zinssenkungsschritt im Juni. Das Vertrauen, dass sich die Inflation ganz grundsätzlich in die richtige Richtung bewege, scheine recht hoch zu sein.
Wie es danach weiter gehe, stehe aktuell in den Sternen. EZB-Chefin Christine Lagarde könne und wolle sich verständlicherweise nicht festlegen. Die Experten würden eine Verringerung der Leitzinsen in diesem Jahr um 75 Basispunkte für wahrscheinlich halten. (09.04.2024/alc/a/a)
Bei Zinssenkungen dürfte die Europäische Zentralbank (EZB) der US-Notenbank seiner Meinung nach zuvorkommen. Sowohl am Anleihe- als auch am Aktienmarkt sehe er Chancen.
Die Wirtschaft der Eurozone schwächele weiter. Es gebe aber Hoffnung. Der private Konsum werde nach Meinung der Experten infolge gesunkener Inflation sowie höherer Lohnabschlüsse zulegen und das Wachstum in den kommenden Monaten stützen. Die dämpfende Wirkung der Zinserhöhungen werde allmählich nachlassen - gleichzeitig dürfte die Nachfrage nach europäischen Exporten anziehen. Das weise darauf hin, dass das Wachstum in der Eurozone in diesem Jahr dank einer zyklischen Erholung höher ausfalle als die aktuell vom Konsens erwarteten 0,5 Prozent.
Die Inflation werde im Verlauf des Jahres aus Sicht der Experten auf beiden Seiten des Atlantiks eine geringere Dynamik aufweisen. In der Eurozone erwarten uns bis zur Zinssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) im Juni noch zahlreiche Konjunkturdaten, so die Experten von ARAMEA Asset Management. Angesichts der Verzögerung, mit denen diese verfügbar seien, werde man laut EZB aber "nicht abwarten, bis alle relevanten Daten bereit liegen". Nach Meinung der Experten klinge das alles sehr nach einem ersten Zinssenkungsschritt im Juni. Das Vertrauen, dass sich die Inflation ganz grundsätzlich in die richtige Richtung bewege, scheine recht hoch zu sein.
Wie es danach weiter gehe, stehe aktuell in den Sternen. EZB-Chefin Christine Lagarde könne und wolle sich verständlicherweise nicht festlegen. Die Experten würden eine Verringerung der Leitzinsen in diesem Jahr um 75 Basispunkte für wahrscheinlich halten. (09.04.2024/alc/a/a)


