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Europäische Zentralbank: Leitzinssenkungen im Quartalsrhythmus erwartet
06.09.24 09:33
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In den vergangenen Wochen standen sich eine hartnäckig hohe Kerninflation und ein nachlassender Anstieg der Löhne gegenüber, so die Analysten der DekaBank.
Dies dürfte die EZB in ihrer Einschätzung bestärken, dass in der näheren Zukunft eine weiterhin restriktive Geldpolitik angemessen sei, sie sich mittelfristig jedoch einer neutralen Ausrichtung annähern sollte, um das Wirtschaftswachstum nicht unnötig zu belasten. Die Analysten würden daher weiterhin mit Leitzinssenkungen im Quartalsrhythmus rechnen, bis der Einlagensatz ein Niveau von 2,0% erreicht habe. Demgegenüber würden schnellere Zinsschritte oder eine Lockerung bis in den expansiven Bereich ihres Erachtens voraussetzen, dass eine steigende Arbeitslosigkeit dämpfend auf die Entwicklung von Löhnen und Preisen wirke. Mit dem engeren Zinskorridor zwischen Hauptrefinanzierungs- und Einlagensatz trete im September das erste wichtige Element des neuen Operationsrahmens der Geldpolitik in Kraft. Aufgrund der nach wie vor hohen Überschussreserven dürfte dies jedoch noch keine nennenswerten Auswirkungen auf die Geldmarktsätze haben. (Ausgabe vom 05.09.2024) (06.09.2024/alc/a/a)
Dies dürfte die EZB in ihrer Einschätzung bestärken, dass in der näheren Zukunft eine weiterhin restriktive Geldpolitik angemessen sei, sie sich mittelfristig jedoch einer neutralen Ausrichtung annähern sollte, um das Wirtschaftswachstum nicht unnötig zu belasten. Die Analysten würden daher weiterhin mit Leitzinssenkungen im Quartalsrhythmus rechnen, bis der Einlagensatz ein Niveau von 2,0% erreicht habe. Demgegenüber würden schnellere Zinsschritte oder eine Lockerung bis in den expansiven Bereich ihres Erachtens voraussetzen, dass eine steigende Arbeitslosigkeit dämpfend auf die Entwicklung von Löhnen und Preisen wirke. Mit dem engeren Zinskorridor zwischen Hauptrefinanzierungs- und Einlagensatz trete im September das erste wichtige Element des neuen Operationsrahmens der Geldpolitik in Kraft. Aufgrund der nach wie vor hohen Überschussreserven dürfte dies jedoch noch keine nennenswerten Auswirkungen auf die Geldmarktsätze haben. (Ausgabe vom 05.09.2024) (06.09.2024/alc/a/a)
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