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Europäische Zentralbank beließ Leitzins unverändert, US-Arbeitsmarktzahlen im Fokus
05.10.12 09:26
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Europäische Zentralbank hat den Leitzins unverändert gelassen, so die Analysten der Helaba.
Auch der Einlagensatz und der Spitzenrefinanzierungssatz seien nicht verändert worden. Zudem habe es keine neuen Erkenntnisse in Bezug auf das mögliche Eingreifen der EZB am Sekundärmarkt für Staatsanleihen gegeben. Nach wie vor würden Spanien und Italien nicht die Voraussetzung eines offiziellen Hilfegesuchs an die EU erfüllen. Auf der Pressekonferenz habe EZB-Chef Draghi die weiterhin angespannte Lage an den Finanzmärkten und die konjunkturelle Schwäche vor allem im Süden der Eurozone betont. Die Situation an der Preisfront habe sich nicht entschärft, gleichwohl erwarte die EZB im Verlauf der kommenden Monate ein Absinken der Teuerungsrate. Die Inflationserwartungen seien noch immer fest verankert.
Datenseitig gelte die größte Aufmerksamkeit heute den US-Arbeitsmarktzahlen. Noch in der letzten Woche sei die Skepsis über die Wirtschaftsentwicklung in den USA gestiegen, die jüngsten Datenveröffentlichungen hätten die konjunkturellen Sorgen aber tendenziell gemildert. So hätten die ISM-Indices (Einkaufsmanagerbefragungen) zugelegt und auch aktuelle Arbeitsmarktindikatoren seien robust ausgefallen. So würden die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den letzten beiden Wochen bei rund 365 Tsd. liegen und der ADP-Report habe im September einen Stellenaufbau von 162 Tausend gezeigt. Daher scheine sich ein leicht positives Überraschungspotenzial bei dem heutigen offiziellen Arbeitsmarktbericht zu geben. Leicht zulegen dürfte die Arbeitslosenquote. (05.10.2012/alc/a/a)
Auch der Einlagensatz und der Spitzenrefinanzierungssatz seien nicht verändert worden. Zudem habe es keine neuen Erkenntnisse in Bezug auf das mögliche Eingreifen der EZB am Sekundärmarkt für Staatsanleihen gegeben. Nach wie vor würden Spanien und Italien nicht die Voraussetzung eines offiziellen Hilfegesuchs an die EU erfüllen. Auf der Pressekonferenz habe EZB-Chef Draghi die weiterhin angespannte Lage an den Finanzmärkten und die konjunkturelle Schwäche vor allem im Süden der Eurozone betont. Die Situation an der Preisfront habe sich nicht entschärft, gleichwohl erwarte die EZB im Verlauf der kommenden Monate ein Absinken der Teuerungsrate. Die Inflationserwartungen seien noch immer fest verankert.
Datenseitig gelte die größte Aufmerksamkeit heute den US-Arbeitsmarktzahlen. Noch in der letzten Woche sei die Skepsis über die Wirtschaftsentwicklung in den USA gestiegen, die jüngsten Datenveröffentlichungen hätten die konjunkturellen Sorgen aber tendenziell gemildert. So hätten die ISM-Indices (Einkaufsmanagerbefragungen) zugelegt und auch aktuelle Arbeitsmarktindikatoren seien robust ausgefallen. So würden die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den letzten beiden Wochen bei rund 365 Tsd. liegen und der ADP-Report habe im September einen Stellenaufbau von 162 Tausend gezeigt. Daher scheine sich ein leicht positives Überraschungspotenzial bei dem heutigen offiziellen Arbeitsmarktbericht zu geben. Leicht zulegen dürfte die Arbeitslosenquote. (05.10.2012/alc/a/a)
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