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Eurozone: Inflation und Vertrauensdaten im Fokus
18.11.25 09:15
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die Stimmungsindikatoren dieser Woche dürften den Märkten ein klareres Bild von der wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit der Eurozone zum Jahresende vermitteln, so die Analysten von Postbank Research.
Die vorläufigen Zahlen zum Verbrauchervertrauen in der Eurozone für November würden am Donnerstag veröffentlicht. Im Oktober und September seien die Werte jeweils gestiegen. Obwohl eine bessere Stimmung den Konsum der privaten Haushalte stützen könnte, würden die Einzelhandelsumsätze derzeit stagnieren und die Sparquoten sich nahe an ihrem Mehrjahreshoch befinden (ohne Berücksichtigung der Corona-Zeit), was auf eine anhaltende Zurückhaltung der Verbraucher hindeute. Die HCOB-Einkaufsmanagerindices (Freitag) dürften entscheidend sein, um die Dynamik im verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor im November zu bewerten, nachdem sich die Indikatoren im Oktober verbessert hätten und möglicherweise auf eine anhaltende Erholung im vierten Quartal hindeuten würden. Zuvor erhalte man am Mittwoch die endgültigen Verbraucherpreisinflationsdaten für Oktober. Erste Daten hätten auf einen Rückgang der Gesamtinflation auf 2,1% ggü. Vorjahr hingedeutet, was nahe am Ziel der EZB liege. Die Kerninflation und die Dienstleistungsinflation würden allerdings mit jeweils 2,4% bzw. 3,4% weiterhin hoch bleiben.
Fazit: Die Volkswirtschaft der Eurozone zeige sich widerstandsfähig, mit einem moderaten Wachstum. Die Stimmungsdaten für November, die diese Woche veröffentlicht würden, könnten diesen Trend bestätigen. Die Industrieaktivität scheine die Talsohle erreicht zu haben, doch eine deutliche Beschleunigung sei erst dann zu erwarten, wenn die höheren deutschen Ausgaben Wirkung zeigen würden. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 17.11.2025) (18.11.2025/alc/a/a)
Die vorläufigen Zahlen zum Verbrauchervertrauen in der Eurozone für November würden am Donnerstag veröffentlicht. Im Oktober und September seien die Werte jeweils gestiegen. Obwohl eine bessere Stimmung den Konsum der privaten Haushalte stützen könnte, würden die Einzelhandelsumsätze derzeit stagnieren und die Sparquoten sich nahe an ihrem Mehrjahreshoch befinden (ohne Berücksichtigung der Corona-Zeit), was auf eine anhaltende Zurückhaltung der Verbraucher hindeute. Die HCOB-Einkaufsmanagerindices (Freitag) dürften entscheidend sein, um die Dynamik im verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor im November zu bewerten, nachdem sich die Indikatoren im Oktober verbessert hätten und möglicherweise auf eine anhaltende Erholung im vierten Quartal hindeuten würden. Zuvor erhalte man am Mittwoch die endgültigen Verbraucherpreisinflationsdaten für Oktober. Erste Daten hätten auf einen Rückgang der Gesamtinflation auf 2,1% ggü. Vorjahr hingedeutet, was nahe am Ziel der EZB liege. Die Kerninflation und die Dienstleistungsinflation würden allerdings mit jeweils 2,4% bzw. 3,4% weiterhin hoch bleiben.
Fazit: Die Volkswirtschaft der Eurozone zeige sich widerstandsfähig, mit einem moderaten Wachstum. Die Stimmungsdaten für November, die diese Woche veröffentlicht würden, könnten diesen Trend bestätigen. Die Industrieaktivität scheine die Talsohle erreicht zu haben, doch eine deutliche Beschleunigung sei erst dann zu erwarten, wenn die höheren deutschen Ausgaben Wirkung zeigen würden. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 17.11.2025) (18.11.2025/alc/a/a)
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