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Eurozone: Kerninflation bleibt hartnäckig
28.11.25 10:40
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Der Gesamt-PMI kletterte im Oktober robust von 51,2 auf 52,5 Punkte weiter in die Expansionszone, so die Analysten von Postbank Research.
Der Index der Industrie sei leicht von 49,8 auf 50,0 Punkte gestiegen, der PMI der Dienstleistungen von 51,2 auf 53,0 Punkte gesprungen. In Deutschland habe der Industrie-PMI jedoch erneut knapp die Rückkehr in die Expansionszone verfehlt.
Die Inflationsrate sei im Oktober erwartungsgemäß von 2,2 auf 2,1% gesunken, die Kernrate habe entgegen der Erwartung eines leichten Rückgangs bei 2,4% verharrt. Die Arbeitslosenquote sei im September bei 6,3% geblieben.
EZB-Präsidentin Lagarde sowie eine Vielzahl weiterer Mitglieder des EZB-Rates hätten erneut mehrfach betont, dass die EZB "gut aufgestellt" sei und die Inflations- und konjunkturelle Entwicklung in Ruhe beobachten könne. Der Zinssenkungszyklus dürfte an seinem Ende angelangt sein. Eine Senkung bis zum Jahresende sei an den Swapmärkten komplett ausgepreist, ein weiterer Zinsschritt bis Ende 2026 mit 30% Wahrscheinlichkeit gepreist.
Nach einem Rücksetzer bis auf 2,52% Mitte Oktober seien die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihen zuletzt wieder angezogen und zwar bis auf 2,72% Mitte November. Der Spread zwischen den Langläufern Frankreichs und Deutschlands habe sich zuletzt auf rund 75 Basispunkte verringert. Auf Sicht von sechs Monaten halte Postbank Research aufgrund des möglichen Beginns einer etwas stärkeren konjunkturellen Erholung in Deutschland und Europa infolge des "Sondervermögens" einen Anstieg auf 3,00% für möglich - zumal global der Aufwärtsdruck auf die Renditen der Langläufer infolge der zunehmenden Staatsverschuldung intakt bleiben könnte. (Zinsbulletin vom November 2025) (28.11.2025/alc/a/a)
Der Index der Industrie sei leicht von 49,8 auf 50,0 Punkte gestiegen, der PMI der Dienstleistungen von 51,2 auf 53,0 Punkte gesprungen. In Deutschland habe der Industrie-PMI jedoch erneut knapp die Rückkehr in die Expansionszone verfehlt.
EZB-Präsidentin Lagarde sowie eine Vielzahl weiterer Mitglieder des EZB-Rates hätten erneut mehrfach betont, dass die EZB "gut aufgestellt" sei und die Inflations- und konjunkturelle Entwicklung in Ruhe beobachten könne. Der Zinssenkungszyklus dürfte an seinem Ende angelangt sein. Eine Senkung bis zum Jahresende sei an den Swapmärkten komplett ausgepreist, ein weiterer Zinsschritt bis Ende 2026 mit 30% Wahrscheinlichkeit gepreist.
Nach einem Rücksetzer bis auf 2,52% Mitte Oktober seien die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihen zuletzt wieder angezogen und zwar bis auf 2,72% Mitte November. Der Spread zwischen den Langläufern Frankreichs und Deutschlands habe sich zuletzt auf rund 75 Basispunkte verringert. Auf Sicht von sechs Monaten halte Postbank Research aufgrund des möglichen Beginns einer etwas stärkeren konjunkturellen Erholung in Deutschland und Europa infolge des "Sondervermögens" einen Anstieg auf 3,00% für möglich - zumal global der Aufwärtsdruck auf die Renditen der Langläufer infolge der zunehmenden Staatsverschuldung intakt bleiben könnte. (Zinsbulletin vom November 2025) (28.11.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


