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FED: Leitzins bleibt (vorerst) unverändert
18.06.15 10:53
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die EWU-Inflationsrate ist im Mai von 0,0% auf 0,3% gestiegen, womit die vorläufige Schätzung bestätigt wurde, so die Analysten von Postbank Research.
Zu dieser Entwicklung hätten alle großen Gütergruppen beigetragen. So habe der Abwärtsdruck seitens der Energiepreise, der im Vorjahresvergleich immer noch vorhanden sei, weiter nachgegeben. Aber auch die Kerninflationsrate, die ohne die Komponenten Energie, Nahrungsmittel, Tabak und Alkoholika berechnet werde, habe sich von 0,6% auf 0,9% erhöht. Der Anstieg der Inflationsrate habe damit auf einer breiten Basis gestanden. Allerdings dürfte er durch die monatlichen Schwankungen der Preise für Reisen in einigen Ländern etwas überhöht sein. Im Juni könnte es deshalb wieder zu einem leichten Rückgang der Teuerungsrate kommen.
Die US-Notenbank habe auf ihrer gestrigen Sitzung den Leitzins unverändert gelassen. In dem begleitenden Pressestatement habe sie erwartungsgemäß allzu klare Hinweise vermieden, wann mit der ersten Zinserhöhung zu rechnen sei. Sie habe aber ausgeführt, dass es angemessen sei, die Fed Funds Target Rate anzuheben, wenn sich die Verbesserung am Arbeitsmarkt fortsetze und es ausreichend sicher sei, dass die Inflationsrate mittelfristig die Zielgröße von 2% erreichen werde. Überdies seien die neuen Projektionen der FOMC-Mitglieder und der Präsidenten der FED-Bezirke bekanntgegeben worden. Hinsichtlich des Leitzinses liege deren Median für Ende 2015 weiterhin bei 0,625%, was auf zwei Zinsanhebungen in diesem Jahr hindeute. Die Analysten von Postbank Research würden vor diesem Hintergrund unverändert mit dem ersten Zinsschritt im September rechnen.
Die US-Verbraucherpreise seien zwar in den letzten drei Monaten im Vormonatsvergleich jeweils gestiegen. Dennoch habe die Inflationsrate weiter nachgegeben und im April mit -0,2% ein neues zyklisches Tief markiert. Für Mai würden die Analysten aber mit einem leichten Anstieg der Inflationsrate auf -0,1% rechnen. Im Vormonatsvergleich dürften die Verbraucherpreise nämlich recht kräftig gestiegen sein, weil sich Benzin gegenüber April spürbar verteuert habe. Bei den Kernverbraucherpreisen erwarte man einen Anstieg gegenüber dem Vormonat um 0,2%. Die Kerninflationsrate dürfte damit bei 1,8% verharren. (18.06.2015/alc/a/a)
Zu dieser Entwicklung hätten alle großen Gütergruppen beigetragen. So habe der Abwärtsdruck seitens der Energiepreise, der im Vorjahresvergleich immer noch vorhanden sei, weiter nachgegeben. Aber auch die Kerninflationsrate, die ohne die Komponenten Energie, Nahrungsmittel, Tabak und Alkoholika berechnet werde, habe sich von 0,6% auf 0,9% erhöht. Der Anstieg der Inflationsrate habe damit auf einer breiten Basis gestanden. Allerdings dürfte er durch die monatlichen Schwankungen der Preise für Reisen in einigen Ländern etwas überhöht sein. Im Juni könnte es deshalb wieder zu einem leichten Rückgang der Teuerungsrate kommen.
Die US-Notenbank habe auf ihrer gestrigen Sitzung den Leitzins unverändert gelassen. In dem begleitenden Pressestatement habe sie erwartungsgemäß allzu klare Hinweise vermieden, wann mit der ersten Zinserhöhung zu rechnen sei. Sie habe aber ausgeführt, dass es angemessen sei, die Fed Funds Target Rate anzuheben, wenn sich die Verbesserung am Arbeitsmarkt fortsetze und es ausreichend sicher sei, dass die Inflationsrate mittelfristig die Zielgröße von 2% erreichen werde. Überdies seien die neuen Projektionen der FOMC-Mitglieder und der Präsidenten der FED-Bezirke bekanntgegeben worden. Hinsichtlich des Leitzinses liege deren Median für Ende 2015 weiterhin bei 0,625%, was auf zwei Zinsanhebungen in diesem Jahr hindeute. Die Analysten von Postbank Research würden vor diesem Hintergrund unverändert mit dem ersten Zinsschritt im September rechnen.
Die US-Verbraucherpreise seien zwar in den letzten drei Monaten im Vormonatsvergleich jeweils gestiegen. Dennoch habe die Inflationsrate weiter nachgegeben und im April mit -0,2% ein neues zyklisches Tief markiert. Für Mai würden die Analysten aber mit einem leichten Anstieg der Inflationsrate auf -0,1% rechnen. Im Vormonatsvergleich dürften die Verbraucherpreise nämlich recht kräftig gestiegen sein, weil sich Benzin gegenüber April spürbar verteuert habe. Bei den Kernverbraucherpreisen erwarte man einen Anstieg gegenüber dem Vormonat um 0,2%. Die Kerninflationsrate dürfte damit bei 1,8% verharren. (18.06.2015/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


