Erweiterte Funktionen
FED: Leitzinserhöhung noch in diesem Jahr weiterhin möglich
02.11.15 13:01
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Erwartungsgemäß hat die US-Notenbank die Leitzinsen für die USA in der vergangenen Woche nicht verändert, so die Analysten der NORD LB.
Die Notenbanker um Janet Yellen hätten zwar der US-Wirtschaft eine Verbesserung "auf moderate Weise" zugebilligt, gleichwohl habe die niedrige Inflation die Fed von einem ersten Zinsschritt noch abgehalten. Diese werde sich - basierend auf der Rohstoffpreisentwicklung - in den kommenden Monaten allerdings merklich erhöhen, so dass die Zinswende damit ein Thema bleiben sollte. Aus Sicht der Analysten werde das genaue Timing in dieser Fragestellung von den in den kommenden Wochen zur Veröffentlichung anstehenden Wirtschaftsdaten abhängen. Die Marktreaktionen infolge der Zinsentscheidung würden allerdings zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit für einen ersten Schritt noch in diesem Jahr zumindest nicht kleiner geworden sei.
Konträr hierzu verhalte sich die EZB. Diese hatte bereits eine Woche zuvor angedeutet, womöglich noch expansiver werden zu wollen. Hier rücke vor allem der Einlagesatz in den Fokus, welchen die EZB noch einmal nach unten anpassen wolle. Zwischenzeitlich habe EZB-Chef Mario Draghi seine Bereitschaft zur weiteren geldpolitischen Lockerung noch einmal bekräftigt. Sollte das mittelfristige Inflationsziel in Gefahr geraten, werde man die notwendigen Maßnahmen ergreifen. Neben einer Absenkung der Einlagefazilität dürfte dann vor allem das Volumen der Wertpapierankäufe eine wichtige Stellschraube darstellen. (02.11.2015/alc/a/a)
Die Notenbanker um Janet Yellen hätten zwar der US-Wirtschaft eine Verbesserung "auf moderate Weise" zugebilligt, gleichwohl habe die niedrige Inflation die Fed von einem ersten Zinsschritt noch abgehalten. Diese werde sich - basierend auf der Rohstoffpreisentwicklung - in den kommenden Monaten allerdings merklich erhöhen, so dass die Zinswende damit ein Thema bleiben sollte. Aus Sicht der Analysten werde das genaue Timing in dieser Fragestellung von den in den kommenden Wochen zur Veröffentlichung anstehenden Wirtschaftsdaten abhängen. Die Marktreaktionen infolge der Zinsentscheidung würden allerdings zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit für einen ersten Schritt noch in diesem Jahr zumindest nicht kleiner geworden sei.
Konträr hierzu verhalte sich die EZB. Diese hatte bereits eine Woche zuvor angedeutet, womöglich noch expansiver werden zu wollen. Hier rücke vor allem der Einlagesatz in den Fokus, welchen die EZB noch einmal nach unten anpassen wolle. Zwischenzeitlich habe EZB-Chef Mario Draghi seine Bereitschaft zur weiteren geldpolitischen Lockerung noch einmal bekräftigt. Sollte das mittelfristige Inflationsziel in Gefahr geraten, werde man die notwendigen Maßnahmen ergreifen. Neben einer Absenkung der Einlagefazilität dürfte dann vor allem das Volumen der Wertpapierankäufe eine wichtige Stellschraube darstellen. (02.11.2015/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


