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FED belässt Leitzins unverändert - Heute entscheidet BoE über weiteres Vorgehen in der Geldpolitik
08.05.25 08:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die US-Notenbank hat das Leitzinsband erwartungsgemäß bei 4,25-4,50% belassen, so die Analysten der Helaba.
Im Statement sei darauf verwiesen worden, dass die Risiken sowohl für eine höhere Inflation als auch für eine höhere Arbeitslosigkeit gestiegen seien. Noch immer zeige die Zentralbank zwar keine Eile, die Zinsen zu senken, die Tür stehe aber offen. Marktteilnehmer würden fest davon ausgehen, dass es in den kommenden Monaten zu einer geldpolitischen Lockerung kommen werde. Bis zum Ende des Jahres würden drei Zinssenkungen von insgesamt 75 Bp. mehrheitlich eingepreist.
Heute entscheidetdie Bank von England (BoE) über das weitere Vorgehen in der Geldpolitik. Eine Reduzierung des Basiszinses um 25 Basispunkte auf 4,25% sei wahrscheinlich. So hätten die Währungshüter seit August letzten Jahres auf jeder zweiten Sitzung den Leitzins reduziert. Heute wäre es wieder so weit, denn bei der letzten Sitzung Ende März sei der Zinssatz nicht verändert worden. Die BoE spreche in diesem Zusammenhang davon, dass ein schrittweises und vorsichtiges Vorgehen bei der weiteren Rücknahme der Leitzinsen angemessen sei. Auch die Inflationsentwicklung stehe einer Zinssenkung wohl nicht im Wege. So sei die Jahresteuerungsrate seit Jahresanfang auf zuletzt 2,6% gesunken, die Kern-Teuerung liege bei 3,4%. Zwar sei diese noch erhöht und im April werde wegen höherer Steuern und Abgaben ein Inflationsanstieg befürchtet, die konjunkturelle Entwicklung sei aber von Unsicherheit geprägt und dies könnte die Währungshüter zu einer Lockerung der Geldpolitik bewegen.
Das datenseitige Interesse gelte heute der deutschen Industrieproduktion. Im März zeichne sich eine Erholung ab, nach dem deutlichen Rückgang im Vormonat und dem kräftigen und breit angelegten Anstieg der Auftragseingänge. Insofern dürften die Konjunktursorgen wohl nicht größer werden. (08.05.2025/alc/a/a)
Im Statement sei darauf verwiesen worden, dass die Risiken sowohl für eine höhere Inflation als auch für eine höhere Arbeitslosigkeit gestiegen seien. Noch immer zeige die Zentralbank zwar keine Eile, die Zinsen zu senken, die Tür stehe aber offen. Marktteilnehmer würden fest davon ausgehen, dass es in den kommenden Monaten zu einer geldpolitischen Lockerung kommen werde. Bis zum Ende des Jahres würden drei Zinssenkungen von insgesamt 75 Bp. mehrheitlich eingepreist.
Heute entscheidetdie Bank von England (BoE) über das weitere Vorgehen in der Geldpolitik. Eine Reduzierung des Basiszinses um 25 Basispunkte auf 4,25% sei wahrscheinlich. So hätten die Währungshüter seit August letzten Jahres auf jeder zweiten Sitzung den Leitzins reduziert. Heute wäre es wieder so weit, denn bei der letzten Sitzung Ende März sei der Zinssatz nicht verändert worden. Die BoE spreche in diesem Zusammenhang davon, dass ein schrittweises und vorsichtiges Vorgehen bei der weiteren Rücknahme der Leitzinsen angemessen sei. Auch die Inflationsentwicklung stehe einer Zinssenkung wohl nicht im Wege. So sei die Jahresteuerungsrate seit Jahresanfang auf zuletzt 2,6% gesunken, die Kern-Teuerung liege bei 3,4%. Zwar sei diese noch erhöht und im April werde wegen höherer Steuern und Abgaben ein Inflationsanstieg befürchtet, die konjunkturelle Entwicklung sei aber von Unsicherheit geprägt und dies könnte die Währungshüter zu einer Lockerung der Geldpolitik bewegen.
Das datenseitige Interesse gelte heute der deutschen Industrieproduktion. Im März zeichne sich eine Erholung ab, nach dem deutlichen Rückgang im Vormonat und dem kräftigen und breit angelegten Anstieg der Auftragseingänge. Insofern dürften die Konjunktursorgen wohl nicht größer werden. (08.05.2025/alc/a/a)
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