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FED erhöht Leitzins auf 0,50 bis 0,75 Prozent
15.12.16 12:00
M&G Investments
London (www.anleihencheck.de) - Mit der gestrigen Entscheidung der US-Notenbank, den Leitzins auf 0,50 bis 0,75 Prozent zu erhöhen, haben die Währungshüter weitere Zinsschritte in 2017 in Aussicht gestellt, so Anthony Doyle, Investment Director im Fixed-Interest-Team bei M&G Investments.
Im Vergleich zur vorherigen FED-Sitzung am 2. November habe sich nach Einschätzung der Anleihemärkte der wirtschaftliche Ausblick für die USA erheblich verändert. Die Ankündigung des neuen US-Präsidenten Donald Trump, die Konjunktur mittels staatlicher Investitionen und Steuersenkungen anzukurbeln, habe bereits dazu geführt, dass die langfristigen Renditen auf US-Treasuries angestiegen seien.
Unter Janet Yellen werde die Notenbank aus Sorge um die Stabilität der US-Wirtschaft sehr genau darauf achten, die Erwartungen des Marktes hinsichtlich ihrer Geldpolitik zu steuern. Ein rapider Abverkauf langlaufender Anleihen würde, gekoppelt mit einem steigenden Dollarkurs, die monetären Rahmenbedingungen in den USA verschärfen und die Aussichten für die amerikanischen Verbraucher verschlechtern.
Falls Trump umfangreiche wirtschaftliche Anreize durchsetzen könne, dürften aus Anlegersicht Wertpapiere attraktiv sein, die von steigenden Zinsen, hohem nominalen Wirtschaftswachstum und niedrigen Ausfallraten profitieren würden. Dazu würden High Yield Floating Rate Notes (FRNs) zählen, die zudem eine höhere Rendite sowie kein Durationsrisiko aufweisen würden.
Ein stärkerer US-Dollar sowie höhere Renditen bei den Treasuries seien jedoch keine guten Nachrichten für die Schwellenländer. Sobald Anlagen in den USA wieder attraktiver würden, könnten Anleger weltweit ihr dortiges Engagement überdenken. Allerdings hätten die Regierungen vieler Schwellenländer große Anstrengungen unternommen, um ihre Märkte von Kapitalabflüssen unabhängiger zu machen. Beispielsweise seien osteuropäische Exporte aus der Tschechischen Republik, Ungarn und Rumänien wesentlich abhängiger von Europa als von den USA. Darüber hinaus könnte Russland profitieren, wenn die US-Regierungen die finanziellen Sanktionen lockern sollten. (15.12.2016/alc/a/a)
Im Vergleich zur vorherigen FED-Sitzung am 2. November habe sich nach Einschätzung der Anleihemärkte der wirtschaftliche Ausblick für die USA erheblich verändert. Die Ankündigung des neuen US-Präsidenten Donald Trump, die Konjunktur mittels staatlicher Investitionen und Steuersenkungen anzukurbeln, habe bereits dazu geführt, dass die langfristigen Renditen auf US-Treasuries angestiegen seien.
Falls Trump umfangreiche wirtschaftliche Anreize durchsetzen könne, dürften aus Anlegersicht Wertpapiere attraktiv sein, die von steigenden Zinsen, hohem nominalen Wirtschaftswachstum und niedrigen Ausfallraten profitieren würden. Dazu würden High Yield Floating Rate Notes (FRNs) zählen, die zudem eine höhere Rendite sowie kein Durationsrisiko aufweisen würden.
Ein stärkerer US-Dollar sowie höhere Renditen bei den Treasuries seien jedoch keine guten Nachrichten für die Schwellenländer. Sobald Anlagen in den USA wieder attraktiver würden, könnten Anleger weltweit ihr dortiges Engagement überdenken. Allerdings hätten die Regierungen vieler Schwellenländer große Anstrengungen unternommen, um ihre Märkte von Kapitalabflüssen unabhängiger zu machen. Beispielsweise seien osteuropäische Exporte aus der Tschechischen Republik, Ungarn und Rumänien wesentlich abhängiger von Europa als von den USA. Darüber hinaus könnte Russland profitieren, wenn die US-Regierungen die finanziellen Sanktionen lockern sollten. (15.12.2016/alc/a/a)
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