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FED lässt den Leitzins unangetastet
18.09.14 10:18
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die US-Notenbank ließ auf ihrer gestrigen Sitzung den Leitzins von 0% bis 0,25% unangetastet, so die Analysten von Postbank Research.
Das monatliche Anleiheankaufsvolumen sei mit Wirkung zum Oktober von 25 Mrd. US-Dollar auf 15 Mrd. US-Dollar gesenkt worden. Darüber hinaus habe die FED in Aussicht gestellt, die Anleiheankäufe ab Ende Oktober vollständig einzustellen, sich aber auch die Tür offen gehalten, die Ankäufe gegebenenfalls fortzusetzen. Darüber hinaus habe die FED die Formulierung beibehalten, dass sie es für angemessen halte, den Leitzins nach Einstellung der Anleiheankäufe noch für einen bedeutenden Zeitraum in der aktuellen Range zu belassen.
Zugleich hätten jedoch die FOMC-Mitglieder sowie die derzeit nicht stimmberechtigten Präsidenten der FED-Bezirke ihre Erwartung für die FED Funds Rate per Ende 2015 angehoben. Der Median liege jetzt bei 1,375%, verglichen mit 1,125% bei den im Juni abgegebenen Projektionen. Ersteres deutet darauf hin, dass die FED keine besondere Eile hat, die Zinswende nach oben einzuleiten, sodass die Analysten von Postbank Research in der geänderten Projektion keinen Grund sehen, ihre Erwartung einer ersten Leitzinserhöhung im Juni 2015 zu ändern. Die Anhebung der Projektion lege ihrer Einschätzung nach vielmehr den Schluss nahe, dass sich die FED-Verantwortlichen inzwischen vorstellen könnten, die Zinsen nach Einleitung der Zinswende schneller anzuheben, als sie noch vor kurzem gedacht hätten.
Die EWU-Inflationsrate habe im August bei 0,4% verharrt. Damit habe Eurostat seine vorläufige Schätzung um 0,1 Prozentpunkte nach oben korrigiert. Dies ändere aber nichts daran, dass der Preisanstieg sehr schwach sei und die Zielgröße der EZB von knapp 2% auf absehbare Zeit außer Reichweite liegen dürfte.
Die US-Verbraucherpreise seien im August im Vergleich zum Vormonat um 0,2% gefallen, was vor allem auf einen kräftigen Rückgang der Energiepreise um 2,6% zurückzuführen gewesen sei. In der Folge habe die Inflationsrate von 2,0% auf 1,7% nachgegeben. Aber auch die Kernverbraucherpreise ohne die Komponenten Energie und Nahrungsmittel hätten sich unerwartet schwach entwickelt. Sie hätten gegenüber Juli stagniert. Die Vorjahresrate sei von 1,9% auf 1,7% gefallen.
Heute würden Daten zum US-Immobilienmarkt bekannt gegeben. Die Baubeginne und Baugenehmigungen, die im Juli jeweils deutlich gestiegen seien, sollten das erhöhte Niveau im August in etwa gehalten haben. Auf eine trendmäßige Verbesserung deute zumindest der NAHB-Hausmarktindex hin, der, wie gestern gemeldet worden sei, im September kräftig von 56 auf 59 Punkte gestiegen sei und damit sein höchstes Niveau seit 2006 erreicht habe. (18.09.2014/alc/a/a)
Das monatliche Anleiheankaufsvolumen sei mit Wirkung zum Oktober von 25 Mrd. US-Dollar auf 15 Mrd. US-Dollar gesenkt worden. Darüber hinaus habe die FED in Aussicht gestellt, die Anleiheankäufe ab Ende Oktober vollständig einzustellen, sich aber auch die Tür offen gehalten, die Ankäufe gegebenenfalls fortzusetzen. Darüber hinaus habe die FED die Formulierung beibehalten, dass sie es für angemessen halte, den Leitzins nach Einstellung der Anleiheankäufe noch für einen bedeutenden Zeitraum in der aktuellen Range zu belassen.
Die EWU-Inflationsrate habe im August bei 0,4% verharrt. Damit habe Eurostat seine vorläufige Schätzung um 0,1 Prozentpunkte nach oben korrigiert. Dies ändere aber nichts daran, dass der Preisanstieg sehr schwach sei und die Zielgröße der EZB von knapp 2% auf absehbare Zeit außer Reichweite liegen dürfte.
Die US-Verbraucherpreise seien im August im Vergleich zum Vormonat um 0,2% gefallen, was vor allem auf einen kräftigen Rückgang der Energiepreise um 2,6% zurückzuführen gewesen sei. In der Folge habe die Inflationsrate von 2,0% auf 1,7% nachgegeben. Aber auch die Kernverbraucherpreise ohne die Komponenten Energie und Nahrungsmittel hätten sich unerwartet schwach entwickelt. Sie hätten gegenüber Juli stagniert. Die Vorjahresrate sei von 1,9% auf 1,7% gefallen.
Heute würden Daten zum US-Immobilienmarkt bekannt gegeben. Die Baubeginne und Baugenehmigungen, die im Juli jeweils deutlich gestiegen seien, sollten das erhöhte Niveau im August in etwa gehalten haben. Auf eine trendmäßige Verbesserung deute zumindest der NAHB-Hausmarktindex hin, der, wie gestern gemeldet worden sei, im September kräftig von 56 auf 59 Punkte gestiegen sei und damit sein höchstes Niveau seit 2006 erreicht habe. (18.09.2014/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


