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FED stellt graduellen Normalisierungsprozess beim Leitzins in Aussicht
17.12.15 11:38
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Der Offenmarktausschuss (FOMC) der US-Notenbank hat gestern Abend seinen Leitzins um 25 Basispunkte auf 0,25 bis 0,50% angehoben, so die Analysten von Postbank Research.
Dieser Schritt sei seit Langem avisiert gewesen und angesichts der robusten binnenwirtschaftlichen Entwicklung in den USA auch erwartet worden. Größere Aufmerksamkeit als die Zinserhöhung an sich hätten vor diesem Hintergrund das begleitende Pressestatement sowie die Ausführungen Janet Yellens im Anschluss an die Sitzung genossen. Auch hierbei seien die Erwartungen insofern bestätigt worden, als ein gradueller Normalisierungsprozess beim Leitzins in Aussicht gestellt worden sei. Auch die zukünftigen Zinsentscheidungen würden sehr stark von den Wirtschaftsdaten abhängen, wobei die Fed ein besonderes Augenmerk auf die Inflationsentwicklung legen werde.
Etwas überraschend sei allerdings gewesen, dass die FOMC-Mitglieder und die Präsidenten der Fed-Bezirke ihren Ausblick für die Leitzinsentwicklung im kommenden Jahr nicht verändert hätten. So liege der Median der Einzelerwartungen für die Fed Funds Target Rate für Ende 2016 unverändert bei 1,375%, was auf vier Zinserhöhungen um je 25 Basispunkte im Verlauf der kommenden 12 Monate hindeute. Dies sei deutlich mehr, als derzeit vom Markt erwartet werde. Dies müsse allerdings nicht viel bedeuten, da diese sogenannten "dots" in den letzten Jahren regelmäßig zu hoch gelegen hätten. Die Analysten von Postbank Research würden jedenfalls weiterhin mit lediglich zwei Zinserhöhungen durch die Fed in 2016 rechnen. Nach einer weiteren Anhebung im ersten Quartal könnte sie nachfolgend bereits eine Pause einlegen.
Der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe in der EWU sei im Dezember nochmals um 0,3 auf 53,1 Punkte gestiegen und t habe damit den höchsten Stand seit April letzten Jahres verzeichne. Auch der entsprechende Index für Deutschland habe noch einmal marginal um 0,1 auf 53,0 Punkte zulegen können. Die konjunkturelle Schwäche in den Schwellenländern scheinte die Stimmung im exportorientierten Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland und der EWU bislang nicht wesentlich zu beeinträchtigen. Die korrespondierenden Indices für den Dienstleistungssektor seien hingegen leicht auf 55,4 Punkte für Deutschland beziehungsweise auf 53,9 Punkte für die Eurozone gesunken. Nach den Anstiegen in den Vormonaten sollten diese Rückgänge aber lediglich eine leichte Gegenbewegung und nicht eine grundlegende Trendwende darstellen.
Der ifo-Geschäftsklimaindex dürfte im Dezember noch einmal um 0,3 auf 109,3 Punkte zulegen. Insbesondere der Teilindex für die Geschäftserwartungen sollte von 104,7 auf 105,2 Punkte steigen und die positiven Geschäftsaussichten für das kommende Jahr widerspiegeln. Der Subindex für die aktuelle Lage dürfte sich hingegen auf dem aktuellen, hohen Niveau stabilisieren. (17.12.2015/alc/a/a)
Dieser Schritt sei seit Langem avisiert gewesen und angesichts der robusten binnenwirtschaftlichen Entwicklung in den USA auch erwartet worden. Größere Aufmerksamkeit als die Zinserhöhung an sich hätten vor diesem Hintergrund das begleitende Pressestatement sowie die Ausführungen Janet Yellens im Anschluss an die Sitzung genossen. Auch hierbei seien die Erwartungen insofern bestätigt worden, als ein gradueller Normalisierungsprozess beim Leitzins in Aussicht gestellt worden sei. Auch die zukünftigen Zinsentscheidungen würden sehr stark von den Wirtschaftsdaten abhängen, wobei die Fed ein besonderes Augenmerk auf die Inflationsentwicklung legen werde.
Der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe in der EWU sei im Dezember nochmals um 0,3 auf 53,1 Punkte gestiegen und t habe damit den höchsten Stand seit April letzten Jahres verzeichne. Auch der entsprechende Index für Deutschland habe noch einmal marginal um 0,1 auf 53,0 Punkte zulegen können. Die konjunkturelle Schwäche in den Schwellenländern scheinte die Stimmung im exportorientierten Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland und der EWU bislang nicht wesentlich zu beeinträchtigen. Die korrespondierenden Indices für den Dienstleistungssektor seien hingegen leicht auf 55,4 Punkte für Deutschland beziehungsweise auf 53,9 Punkte für die Eurozone gesunken. Nach den Anstiegen in den Vormonaten sollten diese Rückgänge aber lediglich eine leichte Gegenbewegung und nicht eine grundlegende Trendwende darstellen.
Der ifo-Geschäftsklimaindex dürfte im Dezember noch einmal um 0,3 auf 109,3 Punkte zulegen. Insbesondere der Teilindex für die Geschäftserwartungen sollte von 104,7 auf 105,2 Punkte steigen und die positiven Geschäftsaussichten für das kommende Jahr widerspiegeln. Der Subindex für die aktuelle Lage dürfte sich hingegen auf dem aktuellen, hohen Niveau stabilisieren. (17.12.2015/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


