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FED wird ihren Leitzins im dritten Quartal 2015 erhöhen
15.04.14 15:40
HSH Nordbank AG
Hamburg (www.anleihencheck.de) - Konjunkturell scheint es in den USA runder zu laufen, so die Analysten der HSH Nordbank AG.
Der harte Winter habe sichtbare Spuren bei der wirtschaftlichen Aktivität insbesondere im Dezember und Januar hinterlassen. Mittlerweile würden sich die Anzeichen mehren, dass sich der Erholungstrend fortsetze.
Allerdings gebe es gleichzeitig zunehmende Indizien einer Überhitzung in einigen Finanzmarktsegmenten. Darauf verweise unter anderem der internationale Währungsfonds in seinem jüngsten Finanzmarktstabilitätsbericht. Die dort präsentierten Zahlen seien in der Tat beunruhigend, da viele Indikatoren darauf hinweisen würden, dass Investoren noch leichtsinniger seien als im Jahr 2007.
Die FED stehe vor der schwierigen Aufgabe, auf der einen Seite die Normalisierung der Geldpolitik fortzusetzen, um noch stärkere Übertreibungen zu verhindern. Auf der anderen Seite könne jede Straffung der geldpolitischen Zügel zu einer Überreaktion von Investoren führen. Dass in diesem Umfeld FED-Mitglied Jeremy Stein, ein ausgewiesener Fachmann zum Thema Finanzmarktstabilität und seit erst zwei Jahren im FED-Rat, zurückgetreten sei, könne nicht beruhigen.
Die Analysten würden weiter davon ausgehen, dass die US-Notenbank letztlich den Exit aus der experimentellen Geldpolitik der vergangenen Jahre erfolgreich manage. Die Risiken einer plötzlichen Destabilisierung seien jedoch signifikant gestiegen, wie die Nervosität der Anleger in den vergangenen Tagen gezeigt habe. In diesem Umfeld sei kurzfristig nur mit einem geringfügigen Anstieg der langfristigen Renditen zu rechnen. In dem Basisszenario der Analysten werde die Amerikanische Zentralbank ihren Leitzins im dritten Quartal 2015 erhöhen. (15.04.2014/alc/a/a)
Der harte Winter habe sichtbare Spuren bei der wirtschaftlichen Aktivität insbesondere im Dezember und Januar hinterlassen. Mittlerweile würden sich die Anzeichen mehren, dass sich der Erholungstrend fortsetze.
Die FED stehe vor der schwierigen Aufgabe, auf der einen Seite die Normalisierung der Geldpolitik fortzusetzen, um noch stärkere Übertreibungen zu verhindern. Auf der anderen Seite könne jede Straffung der geldpolitischen Zügel zu einer Überreaktion von Investoren führen. Dass in diesem Umfeld FED-Mitglied Jeremy Stein, ein ausgewiesener Fachmann zum Thema Finanzmarktstabilität und seit erst zwei Jahren im FED-Rat, zurückgetreten sei, könne nicht beruhigen.
Die Analysten würden weiter davon ausgehen, dass die US-Notenbank letztlich den Exit aus der experimentellen Geldpolitik der vergangenen Jahre erfolgreich manage. Die Risiken einer plötzlichen Destabilisierung seien jedoch signifikant gestiegen, wie die Nervosität der Anleger in den vergangenen Tagen gezeigt habe. In diesem Umfeld sei kurzfristig nur mit einem geringfügigen Anstieg der langfristigen Renditen zu rechnen. In dem Basisszenario der Analysten werde die Amerikanische Zentralbank ihren Leitzins im dritten Quartal 2015 erhöhen. (15.04.2014/alc/a/a)
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