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FOMC-Protokoll weist in Richtung konstanter Leitzinsen in 2016
18.08.16 09:30
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Das Protokoll der Juli-Sitzung des FOMC weist darauf hin, dass es in diesem Jahr zu keinem weiteren Zinserhöhungsschritt der US-Währungshüter kommt, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Zwar würden einige Notenbanker auf eine baldige Zinserhöhung drängen, allerdings sei man sich im FOMC weitgehend einig, dass vor einem solchen Schritt weitere Daten vorliegen müssten. Zudem werde auf die kurze Sicht kaum mit einem schnellen Anziehen des Inflationsdrucks gerechnet. Nachdem die Kerninflationsrate auf Basis des privaten Verbrauchs im letzten Jahr nur mit 1,5% expandiert habe, liege sie aktuell bei 1,6%. Diesen Wert erwarte man auch für das Gesamtjahr 2016, gefolgt von 1,7% in 2017. Die Inflationszielmarke der Währungshüter liege jedoch bei 2%. Vor diesem Hintergrund würden die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt bei ihrer Einschätzung bleiben, dass der nächste Zinserhöhungsschritt der FED erst zur Jahresmitte 2017 erfolgen dürfte.
Der Euro habe zum US-Dollar leicht auf rund 1,13 USD anziehen können und dürfte heute den Versuch starten, sich jenseits dieser Marke festzusetzen.
Der britische Arbeitsmarkt zeige noch keine signifikanten Ermüdungserscheinungen. Im Juni hätten die Zuwächse der Stundenverdienste in der Jahresrate bei 2,4% (Mai: 2,3%) gelegen und die ILO-Arbeitslosenquote habe im Dreimonatszeitraum von April bis Juni 2016 auf 4,9% nachgegeben. Im Zeitraum von Januar bis März 2016 habe sie noch bei 5,1% gelegen. Die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt würden aber perspektivisch mit anziehenden Arbeitslosenquoten rechnen. In diese Richtung würden auch die aktuellen Monatsraten (April: 4,8%; Mai: 4,9%; Juni: 5,1%) deuten. Die Zahl der Anträge auf Arbeitslosenunterstützung sei jedoch im Juli überraschend um 8.600 zurückgegangen, während man im Konsens von einem Anstieg um 9.500 ausgegangen sei. (18.08.2016/alc/a/a)
Zwar würden einige Notenbanker auf eine baldige Zinserhöhung drängen, allerdings sei man sich im FOMC weitgehend einig, dass vor einem solchen Schritt weitere Daten vorliegen müssten. Zudem werde auf die kurze Sicht kaum mit einem schnellen Anziehen des Inflationsdrucks gerechnet. Nachdem die Kerninflationsrate auf Basis des privaten Verbrauchs im letzten Jahr nur mit 1,5% expandiert habe, liege sie aktuell bei 1,6%. Diesen Wert erwarte man auch für das Gesamtjahr 2016, gefolgt von 1,7% in 2017. Die Inflationszielmarke der Währungshüter liege jedoch bei 2%. Vor diesem Hintergrund würden die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt bei ihrer Einschätzung bleiben, dass der nächste Zinserhöhungsschritt der FED erst zur Jahresmitte 2017 erfolgen dürfte.
Der Euro habe zum US-Dollar leicht auf rund 1,13 USD anziehen können und dürfte heute den Versuch starten, sich jenseits dieser Marke festzusetzen.
Der britische Arbeitsmarkt zeige noch keine signifikanten Ermüdungserscheinungen. Im Juni hätten die Zuwächse der Stundenverdienste in der Jahresrate bei 2,4% (Mai: 2,3%) gelegen und die ILO-Arbeitslosenquote habe im Dreimonatszeitraum von April bis Juni 2016 auf 4,9% nachgegeben. Im Zeitraum von Januar bis März 2016 habe sie noch bei 5,1% gelegen. Die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt würden aber perspektivisch mit anziehenden Arbeitslosenquoten rechnen. In diese Richtung würden auch die aktuellen Monatsraten (April: 4,8%; Mai: 4,9%; Juni: 5,1%) deuten. Die Zahl der Anträge auf Arbeitslosenunterstützung sei jedoch im Juli überraschend um 8.600 zurückgegangen, während man im Konsens von einem Anstieg um 9.500 ausgegangen sei. (18.08.2016/alc/a/a)
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