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Green Bonds zum "Schnäppchenpreis"
27.08.24 13:05
FONDS professionell
Wien (www.anleihencheck.de) - Grüne Unternehmensanleihen haben sich in den vergangenen Jahren von einem Nischensegment zu einem bedeutenden und liquiden Markt entwickelt, so die Experten von "FONDS professionell".
Mittlerweile würden die grünen Papiere fünf Prozent des ausstehenden Volumens an globalen Investment-Grade-Unternehmensanleihen ausmachen, erkläre Samuel Manser, Fondsmanager bei Swisscanto. Er sehe aktuell "Schnäppchenpreise" bei den grünen Firmenbonds.
Im Zuge dieses Wachstums hätten sich die Renditenachteile gegenüber gewöhnlichen Anleihen deutlich verringert, so Manser. Und nicht nur das. "Aus unseren Berechnungen geht hervor: Green Bonds sind so günstig wie nie zuvor", so der Experte. Das mache sie seiner Meinung nach zu einer interessanten Beimischung in einem Portfolio nachhaltiger Unternehmensanleihen.
Mit Green Bonds würden Projekte finanziert, die sich positiv auf die Umwelt auswirken würden. Zudem würden Investorinnen und Investoren von einem dedizierten Reporting sowie einer externen Zertifizierung oder Zweitmeinung profitieren. Das könne zu einem Renditenachteil gegenüber gewöhnlichen Anleihen führen, der als Greenium bezeichnet werde. Das Greenium werde durch Angebot und Nachfrage nach Green Bonds bestimmt.
Mit dem steigenden Angebot an Green Bonds habe das Greenium deutlich abgenommen. Aktuell betrage es im Schnitt nur noch etwa vier Basispunkte. "Den nachhaltigen Mehrwert, welchen Green Bonds bieten, bekommen Investorinnen und Investoren quasi zum Nulltarif", so Manser. Besonders günstig seien Green Bonds aus Sektoren wie Industrie, Immobilien und Autohersteller. Sie würden laut Manser im Durchschnitt kein statistisch signifikantes Greenium mehr aufweisen. Denn, so Manser: "Nimmt der Anteil an Green Bonds zu, tendiert auch das Greenium gegen Null." (27.08.2024/alc/a/a)
Mittlerweile würden die grünen Papiere fünf Prozent des ausstehenden Volumens an globalen Investment-Grade-Unternehmensanleihen ausmachen, erkläre Samuel Manser, Fondsmanager bei Swisscanto. Er sehe aktuell "Schnäppchenpreise" bei den grünen Firmenbonds.
Mit Green Bonds würden Projekte finanziert, die sich positiv auf die Umwelt auswirken würden. Zudem würden Investorinnen und Investoren von einem dedizierten Reporting sowie einer externen Zertifizierung oder Zweitmeinung profitieren. Das könne zu einem Renditenachteil gegenüber gewöhnlichen Anleihen führen, der als Greenium bezeichnet werde. Das Greenium werde durch Angebot und Nachfrage nach Green Bonds bestimmt.
Mit dem steigenden Angebot an Green Bonds habe das Greenium deutlich abgenommen. Aktuell betrage es im Schnitt nur noch etwa vier Basispunkte. "Den nachhaltigen Mehrwert, welchen Green Bonds bieten, bekommen Investorinnen und Investoren quasi zum Nulltarif", so Manser. Besonders günstig seien Green Bonds aus Sektoren wie Industrie, Immobilien und Autohersteller. Sie würden laut Manser im Durchschnitt kein statistisch signifikantes Greenium mehr aufweisen. Denn, so Manser: "Nimmt der Anteil an Green Bonds zu, tendiert auch das Greenium gegen Null." (27.08.2024/alc/a/a)


