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Heidelberger Druck-Anleihe: Hier winken zweistellige Renditechancen
05.06.12 15:32
Anleihencheck Research
Westerburg (www.anleihencheck.de) - Der Analyst von Anleihencheck Research, Sven Krupp, hält die Anleihe (ISIN DE000A1KQ1E2 / WKN A1KQ1E) von Heidelberger Druck (ISIN DE0007314007 / WKN 731400) für spekulativ veranlagte Anleger für sehr interessant.
Die Anleihe sei mit einem sehr hohen Kupon von 9,25% ausgestattet, laufe noch bis zum 15.04.2018 und weise eine Stückelung von 50.000 Euro auf. Bei einem aktuellen Kurs von 72,20% biete die Anleihe eine jährliche Rendite von 18,38%. Das Rating für den Emittenten durch die Agentur Moody's laute "B3", was im mittleren Nicht-Investment-Grade-Bereich liege.
Heidelberger Druck sei der globale Marktführer für intelligente und integrierte Drucksysteme im Bereich Bogenoffsetdruck. Der Konzern betreue dabei weltweit rund 250 Vertriebsniederlassungen. Das Unternehmen entwickle und fertige Software, Bogenoffsetmaschinen, Weiterverarbeitungssysteme sowie elektronische Prepress-Produkte.
Die Ende April publizierten vorläufigen Zahlen für das Schlussquartal 2011/12 hätten auf der Umsatzseite positiv überrascht. So sei der Umsatz von 745 Mio. Euro auf nun rund 780 Mio. Euro gesteigert worden, womit der Konzern den höchsten Quartalsumsatz seit drei Jahren erzielt habe. Das vorläufige Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit ohne Sondereinflüsse habe sich im Jahresverlauf weiter verbessert und im Berichtsquartal bei rund 20 Mio. Euro gelegen, nach 30 Mio. Euro im Vorjahr. Das Ergebnis sei durch die höhere Risikovorsorge im niedrigen zweistelligen Mio. Euro Bereich im Zuge des nach amerikanischem Insolvenzrecht laufenden Chapter 11-Verfahrens der Eastman Kodak Co. belastet worden. Der vorläufige Auftragseingang habe in Q4'2011/12 mit über 570 Mio. Euro wie erwartet unter dem Niveau des Vorjahres von 637 Mio. Euro gelegen. Druckereien würden sich erfahrungsgemäß im Quartal vor der Messe drupa (im Mai 2012) mit Bestellungen zurückhalten.
Die veröffentlichten Zahlen haben insgesamt im Rahmen der Erwartungen der Analysten von Anleihencheck Research gelegen. Diese würden zeigen, dass sich der Heidelberger Druck-Konzern auf dem richtigen Weg befinde, auch wenn sich das Betriebsergebnis vor Sondereinflüssen nun nur noch zwischen 0 und +5 Mio. Euro bewegen solle.
Ein wesentlicher Hoffnungsträger sei die im Mai anstehende wichtige Branchenmesse drupa. Diese finde nur alle vier Jahre statt. Vor dem Hintergrund des sehr schwachen Marktumfeldes im Druckbereich und der Unsicherheit über die weitere Konjunkturentwicklung (vor allem in Europa) bleibe allerdings abzuwarten, inwieweit sich die Messe zu einem Erfolg für Heidelberger Druck entwickeln könne. Zudem habe Heidelberger Druck im März das Effizienzsteigerungsprogramm "FOCUS 2012" in Deutschland gestartet. Mit Hilfe des Programms wolle die Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2013/14 nachhaltige Einsparungen von 180 Mio. Euro realisieren und ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen in Höhe von rund 150 Mio. Euro erzielen.
Heidelberger Druck sei ein spekulativer Schuldner. Zudem sei der Konzern in einer Branche tätig, die durch die zunehmende Online-Werbung stark bedroht sei. Zuletzt habe daher Manroland Insolvenz anmelden müssen. Mit einer Eigenkapitalquote von 36% stehe Heidelberger Druck aber relativ gut da und die eingeleiteten Effizienzsteigerungsprogramme würden allmählich Wirkung zeigen. Insofern könnte das Unternehmen die Branchenkrise überstehen.
Die o.a. Anleihe von Heidelberger Druck bietet mit über 18% eine sehr hohe Rendite, doch eignet sich diese nach Meinung der Analysten von Anleihencheck Research nur für sehr risikofreudige Anleger. (Analyse vom 05.06.2012) (05.06.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen. Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.
Die Anleihe sei mit einem sehr hohen Kupon von 9,25% ausgestattet, laufe noch bis zum 15.04.2018 und weise eine Stückelung von 50.000 Euro auf. Bei einem aktuellen Kurs von 72,20% biete die Anleihe eine jährliche Rendite von 18,38%. Das Rating für den Emittenten durch die Agentur Moody's laute "B3", was im mittleren Nicht-Investment-Grade-Bereich liege.
Heidelberger Druck sei der globale Marktführer für intelligente und integrierte Drucksysteme im Bereich Bogenoffsetdruck. Der Konzern betreue dabei weltweit rund 250 Vertriebsniederlassungen. Das Unternehmen entwickle und fertige Software, Bogenoffsetmaschinen, Weiterverarbeitungssysteme sowie elektronische Prepress-Produkte.
Die Ende April publizierten vorläufigen Zahlen für das Schlussquartal 2011/12 hätten auf der Umsatzseite positiv überrascht. So sei der Umsatz von 745 Mio. Euro auf nun rund 780 Mio. Euro gesteigert worden, womit der Konzern den höchsten Quartalsumsatz seit drei Jahren erzielt habe. Das vorläufige Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit ohne Sondereinflüsse habe sich im Jahresverlauf weiter verbessert und im Berichtsquartal bei rund 20 Mio. Euro gelegen, nach 30 Mio. Euro im Vorjahr. Das Ergebnis sei durch die höhere Risikovorsorge im niedrigen zweistelligen Mio. Euro Bereich im Zuge des nach amerikanischem Insolvenzrecht laufenden Chapter 11-Verfahrens der Eastman Kodak Co. belastet worden. Der vorläufige Auftragseingang habe in Q4'2011/12 mit über 570 Mio. Euro wie erwartet unter dem Niveau des Vorjahres von 637 Mio. Euro gelegen. Druckereien würden sich erfahrungsgemäß im Quartal vor der Messe drupa (im Mai 2012) mit Bestellungen zurückhalten.
Die veröffentlichten Zahlen haben insgesamt im Rahmen der Erwartungen der Analysten von Anleihencheck Research gelegen. Diese würden zeigen, dass sich der Heidelberger Druck-Konzern auf dem richtigen Weg befinde, auch wenn sich das Betriebsergebnis vor Sondereinflüssen nun nur noch zwischen 0 und +5 Mio. Euro bewegen solle.
Heidelberger Druck sei ein spekulativer Schuldner. Zudem sei der Konzern in einer Branche tätig, die durch die zunehmende Online-Werbung stark bedroht sei. Zuletzt habe daher Manroland Insolvenz anmelden müssen. Mit einer Eigenkapitalquote von 36% stehe Heidelberger Druck aber relativ gut da und die eingeleiteten Effizienzsteigerungsprogramme würden allmählich Wirkung zeigen. Insofern könnte das Unternehmen die Branchenkrise überstehen.
Die o.a. Anleihe von Heidelberger Druck bietet mit über 18% eine sehr hohe Rendite, doch eignet sich diese nach Meinung der Analysten von Anleihencheck Research nur für sehr risikofreudige Anleger. (Analyse vom 05.06.2012) (05.06.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen. Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.



