Erweiterte Funktionen
Heute im Fokus: Deutsche Produktion und BoE-Entscheid
06.11.25 09:45
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In Deutschland sind die Auftragseingänge im September um 1,1 % gegenüber dem Vormonat gestiegen, berichten die Analysten der Helaba.
Für die positive Entwicklung sei unter anderem das Auftragsplus im Automobilsektor (+3,2 % Vm.) verantwortlich zu machen. Die Indikation für die heute anstehende Industrieproduktion sei per saldo positiv, wenngleich die Industrieumsätze im September schwächer tendiert hätten. Dennoch sollte das kräftige Minus im Vormonat korrigiert werden. In diesem Fall könnten Hoffnungen auf eine allmähliche Erholung der konjunkturellen Dynamik untermauert werden.
In den USA setze sich der Haushaltsstreit indes fort, und daher ließen wichtige Wirtschaftszahlen weiter auf sich warten. Immerhin sei auf den privaten Arbeitsmarktdienstleister ADP Verlass, der im Oktober ein Beschäftigungsplus in der Privatwirtschaft in Höhe von 42 Tsd. gemeldet habe. Damit scheine sich die Situation etwas verbessert zu haben. Hinweise auf eine konjunkturelle Stabilisierung habe es zudem vom ISM-Index des Dienstleistungssektors gegeben, der sich deutlich erholt habe und nun wieder klar oberhalb der Wachstumsschwelle liege. Daher wundere es nicht, dass Marktteilnehmer Spekulationen auf weitere Zinssenkungen seitens der US-Notenbank etwas zurückgefahren hätten.
Auch bei der Bank von England, die heute über den Basiszins zu entscheiden habe, sei nicht mit einer Änderung zu rechnen. Seit August letzten Jahres habe die Zentralbank auf jeder zweiten Sitzung den Basiszins reduziert. Gemäß diesem Rhythmus wäre ein Schritt nun fällig. Allerdings hätten sich die Währungshüter zuletzt vorsichtiger hinsichtlich einer weiteren Lockerung der Geldpolitik gezeigt, was auch dem zwischenzeitlichen Inflationsanstieg geschuldet sei. Grundsätzlich dürfte der Lockerungskurs aber noch nicht beendet sein. (06.11.2025/alc/a/a)
Für die positive Entwicklung sei unter anderem das Auftragsplus im Automobilsektor (+3,2 % Vm.) verantwortlich zu machen. Die Indikation für die heute anstehende Industrieproduktion sei per saldo positiv, wenngleich die Industrieumsätze im September schwächer tendiert hätten. Dennoch sollte das kräftige Minus im Vormonat korrigiert werden. In diesem Fall könnten Hoffnungen auf eine allmähliche Erholung der konjunkturellen Dynamik untermauert werden.
In den USA setze sich der Haushaltsstreit indes fort, und daher ließen wichtige Wirtschaftszahlen weiter auf sich warten. Immerhin sei auf den privaten Arbeitsmarktdienstleister ADP Verlass, der im Oktober ein Beschäftigungsplus in der Privatwirtschaft in Höhe von 42 Tsd. gemeldet habe. Damit scheine sich die Situation etwas verbessert zu haben. Hinweise auf eine konjunkturelle Stabilisierung habe es zudem vom ISM-Index des Dienstleistungssektors gegeben, der sich deutlich erholt habe und nun wieder klar oberhalb der Wachstumsschwelle liege. Daher wundere es nicht, dass Marktteilnehmer Spekulationen auf weitere Zinssenkungen seitens der US-Notenbank etwas zurückgefahren hätten.
Auch bei der Bank von England, die heute über den Basiszins zu entscheiden habe, sei nicht mit einer Änderung zu rechnen. Seit August letzten Jahres habe die Zentralbank auf jeder zweiten Sitzung den Basiszins reduziert. Gemäß diesem Rhythmus wäre ein Schritt nun fällig. Allerdings hätten sich die Währungshüter zuletzt vorsichtiger hinsichtlich einer weiteren Lockerung der Geldpolitik gezeigt, was auch dem zwischenzeitlichen Inflationsanstieg geschuldet sei. Grundsätzlich dürfte der Lockerungskurs aber noch nicht beendet sein. (06.11.2025/alc/a/a)


