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Heute im Fokus: EZB- und BoE-Entscheidung, US-Inflation
18.12.25 09:25
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die heute anstehende Ratssitzung der Europäischen Zentralbank dürfte wenig Überraschendes bieten, so die Analysten der Helaba.
Bei den Währungshütern herrsche weitgehend Einigkeit darüber, dass die derzeitige Geldpolitik gut positioniert sei und die Hürde für eine Anpassung hoch liege. Zwar befinde sich die Inflationsrate noch leicht oberhalb des EZB-Ziels von zwei Prozent, allerdings würden die Währungshüter davon ausgehen, dass das Ziel mittelfristig erreichbar sei, auch weil der "wage tracker" der EZB ein langsameres Lohnwachstum signalisiere. An der Strategie des Zuwartens dürfte auch im kommenden Jahr festgehalten werden. Eine Änderung der Leitzinsen werde im ersten Quartal marktseitig nahezu ausgeschlossen und auch die Analysten würden von einer unveränderten Geldpolitik ausgehen. Die Bank von England entscheide heute ebenfalls über die Höhe des Leitzinses und es zeichne sich eine Senkung um 25 Basispunkte auf 3,75% ab. Bereits auf der letzten Sitzung Anfang November sei die Entscheidung zu einem unveränderten Zins mit 5:4 Stimmen denkbar knapp ausgefallen und es sei Raum für eine Lockerung eröffnet worden. Zudem habe sich die Inflation zuletzt rückläufig entwickelt.
Das datenseitige Interesse gelte heute der US-Inflation. Die Novemberzahlen würden aufgrund des wochenlangen Regierungsstillstands erst heute nachgereicht. Die Teuerungsrate habe bis zuletzt bei rund drei Prozent gelegen und daran dürfte sich wenig verändert haben. Nach Einschätzung der Fed könne die Teuerung durch nachlaufende Zolleffekte sogar noch steigen. Dies spreche gegen unmittelbar bevorstehende und deutliche Zinssenkungen. Mit einer Forcierung der Zinssenkungserwartungen sei mithin nicht zu rechnen. Die gehandelte Wahrscheinlichkeit für eine Senkung im Januar liege bei etwa 25%. (18.12.2025/alc/a/a)
Bei den Währungshütern herrsche weitgehend Einigkeit darüber, dass die derzeitige Geldpolitik gut positioniert sei und die Hürde für eine Anpassung hoch liege. Zwar befinde sich die Inflationsrate noch leicht oberhalb des EZB-Ziels von zwei Prozent, allerdings würden die Währungshüter davon ausgehen, dass das Ziel mittelfristig erreichbar sei, auch weil der "wage tracker" der EZB ein langsameres Lohnwachstum signalisiere. An der Strategie des Zuwartens dürfte auch im kommenden Jahr festgehalten werden. Eine Änderung der Leitzinsen werde im ersten Quartal marktseitig nahezu ausgeschlossen und auch die Analysten würden von einer unveränderten Geldpolitik ausgehen. Die Bank von England entscheide heute ebenfalls über die Höhe des Leitzinses und es zeichne sich eine Senkung um 25 Basispunkte auf 3,75% ab. Bereits auf der letzten Sitzung Anfang November sei die Entscheidung zu einem unveränderten Zins mit 5:4 Stimmen denkbar knapp ausgefallen und es sei Raum für eine Lockerung eröffnet worden. Zudem habe sich die Inflation zuletzt rückläufig entwickelt.
Das datenseitige Interesse gelte heute der US-Inflation. Die Novemberzahlen würden aufgrund des wochenlangen Regierungsstillstands erst heute nachgereicht. Die Teuerungsrate habe bis zuletzt bei rund drei Prozent gelegen und daran dürfte sich wenig verändert haben. Nach Einschätzung der Fed könne die Teuerung durch nachlaufende Zolleffekte sogar noch steigen. Dies spreche gegen unmittelbar bevorstehende und deutliche Zinssenkungen. Mit einer Forcierung der Zinssenkungserwartungen sei mithin nicht zu rechnen. Die gehandelte Wahrscheinlichkeit für eine Senkung im Januar liege bei etwa 25%. (18.12.2025/alc/a/a)
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
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