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Heute im Fokus: Nach der Fed ist vor der EZB
30.10.25 09:45
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die US-Notenbank hat das Leitzinsband erwartungsgemäß um 25 Basispunkte auf 3,75-4,00% gesenkt, berichten die Analysten der Helaba.
Zudem stehe die Tür für eine weitere Lockerung der Geldpolitik offen, wobei es Fed-Chef Powell aber vermieden habe, sich bezüglich der kommenden Sitzung Mitte Dezember auf eine erneute Zinssenkung festzulegen. Die Zinsspekulationen hätten im Nachgang der FOMC-Entscheidung und den Äußerungen von Powell nachgelassen, und so werde einem weiteren Schritt zum Ende dieses Jahres eine Wahrscheinlichkeit von nur noch 71 % beigemessen. Heute entscheide die Europäische Zentralbank über die Höhe der Leitzinsen, wobei eine Änderung der geldpolitischen Ausrichtung unwahrscheinlich sei. Innerhalb des EZB-Rats bestehe weitgehend Einigkeit, dass das derzeitige Leitzinsniveau angemessen sei und die Hürde für eine Anpassung hoch liege.
Die Währungshüter würden die Geldpolitik auf Sicht fahren und von Sitzung zu Sitzung in Abhängigkeit von der Datenlage entscheiden. Daran werde sich vermutlich nichts ändern. Das Inflationsziel der Währungshüter sei erreicht, worauf die vorläufigen Verbraucherpreise in Deutschland und anderen Ländern der Eurozone hinweisen dürften. Zudem hätten konjunkturelle Frühindikatoren zuletzt zugelegt und Hoffnungen auf eine allmähliche Erholung der wirtschaftlichen Entwicklung aufkommen lassen. Zu nennen seien die sentix- und ZEW-Umfragen, der Service-PMI sowie das ifo-Geschäftsklima in Deutschland. In diesem Zusammenhang sei auf die heute anstehenden Wachstumszahlen für das dritte Quartal in Deutschland und der Eurozone verwiesen, die jedoch noch wenig Anlass zu Optimismus geben dürften. Insbesondere Deutschland könnte mit einem zu erwartenden Nullwachstum für Enttäuschung sorgen. Der Ausblick scheine sich aber zu verbessern. (30.10.2025/alc/a/a)
Zudem stehe die Tür für eine weitere Lockerung der Geldpolitik offen, wobei es Fed-Chef Powell aber vermieden habe, sich bezüglich der kommenden Sitzung Mitte Dezember auf eine erneute Zinssenkung festzulegen. Die Zinsspekulationen hätten im Nachgang der FOMC-Entscheidung und den Äußerungen von Powell nachgelassen, und so werde einem weiteren Schritt zum Ende dieses Jahres eine Wahrscheinlichkeit von nur noch 71 % beigemessen. Heute entscheide die Europäische Zentralbank über die Höhe der Leitzinsen, wobei eine Änderung der geldpolitischen Ausrichtung unwahrscheinlich sei. Innerhalb des EZB-Rats bestehe weitgehend Einigkeit, dass das derzeitige Leitzinsniveau angemessen sei und die Hürde für eine Anpassung hoch liege.
Die Währungshüter würden die Geldpolitik auf Sicht fahren und von Sitzung zu Sitzung in Abhängigkeit von der Datenlage entscheiden. Daran werde sich vermutlich nichts ändern. Das Inflationsziel der Währungshüter sei erreicht, worauf die vorläufigen Verbraucherpreise in Deutschland und anderen Ländern der Eurozone hinweisen dürften. Zudem hätten konjunkturelle Frühindikatoren zuletzt zugelegt und Hoffnungen auf eine allmähliche Erholung der wirtschaftlichen Entwicklung aufkommen lassen. Zu nennen seien die sentix- und ZEW-Umfragen, der Service-PMI sowie das ifo-Geschäftsklima in Deutschland. In diesem Zusammenhang sei auf die heute anstehenden Wachstumszahlen für das dritte Quartal in Deutschland und der Eurozone verwiesen, die jedoch noch wenig Anlass zu Optimismus geben dürften. Insbesondere Deutschland könnte mit einem zu erwartenden Nullwachstum für Enttäuschung sorgen. Der Ausblick scheine sich aber zu verbessern. (30.10.2025/alc/a/a)


