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Heute im Fokus: Inflation und Geldpolitik
13.02.25 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Verbraucherpreise in den USA zeigen im Januar einen verstärkten Preisdruck an, so die Analysten der Helaba.
Die monatliche Dynamik fiele mit +0,5% relativ hoch aus und die Jahresteuerungsrate sei auf 3,0% gestiegen. Auch die Kerninflation sei wieder angestiegen und läge nun bei 3,3%. Das Inflationsziel von zwei Prozent bliebe außer Reichweite und daher dürfte die US-Notenbank darin bestärkt werden, bezüglich Zinssenkungen eine vorsichtige und zurückhaltende Strategie zu fahren. Dies sei auch der Tenor der Anhörungen von Fed-Chef Powell vor den beiden Kammern des US-Kongresses gewesen. Die US-Notenbank ließe sich von der Trump-Regierung, die ein niedrigeres Zinsniveau favorisieren würde, nicht aus der Ruhe bringen. Vielmehr wolle sie abwarten, wie die Politik von Präsident Trump ausgestaltet werde, um den Einfluss auf die Konjunktur und die Inflation besser abschätzen zu können. Bezüglich Zinsanpassungen sei man bei der Fed nicht in Eile.
Heute stünden keine Datenveröffentlichungen der ersten Reihe auf dem Programm. Die Erzeugerpreise in den USA hätten nach Veröffentlichung der Inflationszahlen in der Regel keinen großen Einfluss mehr auf das Marktgeschehen. Derweil würden die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe eine Indikation über die derzeitige Situation am Arbeitsmarkt liefern. Das Niveau der Erstanträge sei trotz des leichten Vorwochenanstiegs noch sehr niedrig und ließe auf einen soliden Stellenaufbau schließen. Der Arbeitsmarkt sei in einer guten Verfassung und Schwächen sein nicht zu erkennen. Die Arbeitslosenquote sei im Januar sogar wieder gesunken und die durchschnittlichen Stundenlöhne sein kräftig gestiegen. Grund, die Zinsen zu senken, gäbe es daher vorerst nicht. Ein erster Schritt werde marktseitig erst per Oktober vollständig eingepreist werden. (13.02.2025/alc/a/a)
Die monatliche Dynamik fiele mit +0,5% relativ hoch aus und die Jahresteuerungsrate sei auf 3,0% gestiegen. Auch die Kerninflation sei wieder angestiegen und läge nun bei 3,3%. Das Inflationsziel von zwei Prozent bliebe außer Reichweite und daher dürfte die US-Notenbank darin bestärkt werden, bezüglich Zinssenkungen eine vorsichtige und zurückhaltende Strategie zu fahren. Dies sei auch der Tenor der Anhörungen von Fed-Chef Powell vor den beiden Kammern des US-Kongresses gewesen. Die US-Notenbank ließe sich von der Trump-Regierung, die ein niedrigeres Zinsniveau favorisieren würde, nicht aus der Ruhe bringen. Vielmehr wolle sie abwarten, wie die Politik von Präsident Trump ausgestaltet werde, um den Einfluss auf die Konjunktur und die Inflation besser abschätzen zu können. Bezüglich Zinsanpassungen sei man bei der Fed nicht in Eile.
Heute stünden keine Datenveröffentlichungen der ersten Reihe auf dem Programm. Die Erzeugerpreise in den USA hätten nach Veröffentlichung der Inflationszahlen in der Regel keinen großen Einfluss mehr auf das Marktgeschehen. Derweil würden die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe eine Indikation über die derzeitige Situation am Arbeitsmarkt liefern. Das Niveau der Erstanträge sei trotz des leichten Vorwochenanstiegs noch sehr niedrig und ließe auf einen soliden Stellenaufbau schließen. Der Arbeitsmarkt sei in einer guten Verfassung und Schwächen sein nicht zu erkennen. Die Arbeitslosenquote sei im Januar sogar wieder gesunken und die durchschnittlichen Stundenlöhne sein kräftig gestiegen. Grund, die Zinsen zu senken, gäbe es daher vorerst nicht. Ein erster Schritt werde marktseitig erst per Oktober vollständig eingepreist werden. (13.02.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


