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Heute im Fokus: Inflationsdynamik
22.10.24 08:37
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Datenseitig bleibt es heute vermutlich ruhig, auch wenn in den USA regionale Stimmungsbarometer veröffentlicht werden, so die Analysten der Helaba.
Diese seien jedoch der zweiten oder gar dritten Reihe zuzuordnen und würden die Zinserwartungen nicht beeinflussen, mithin kaum Spuren an den Finanzmärkten hinterlassen. Im Kalender fände sich derweil eine Menge von Notenbankvertretern, vor allem von der EZB. Aber auch bei diesen werde nicht davon ausgegangen, dass die Zinserwartungen stark beeinflusst würden. Dass die EZB-Vertreter auf breiter Front für weitere geldpolitische Lockerungen eintreten würden, sei unstrittig, auch wenn es in den Äußerungen Nuancen über den zukünftigen Pfad geben dürfte.
Letztlich habe die EZB in den vergangenen Wochen immer wieder betont, dass die zukünftigen Entscheidungen sich an der Entwicklung der Daten und der Perspektiven für Wachstum und Inflation orientieren würden. Die bisher schon rückläufige Inflationsrate habe Entlastung gebracht und Raum für Zinssenkungen eröffnet.
Mit Blick auf die Dynamik der Preisentwicklung sei nun zu bedenken, dass die Phase einer sinkenden Inflationsrate unterbrochen werden dürfte. Zum einen sei der Benzinpreisrückgang zum Erliegen gekommen, zum anderen würden ungünstige Basiseffekte aus dem Herbst 2023 die Jahresrate tendenziell wieder nach oben treiben. Die EZB werde dies jedoch im Blick haben und daher wohl ein hohes Augenmerk auf die monatliche Rate lenken. (22.10.2024/alc/a/a)
Diese seien jedoch der zweiten oder gar dritten Reihe zuzuordnen und würden die Zinserwartungen nicht beeinflussen, mithin kaum Spuren an den Finanzmärkten hinterlassen. Im Kalender fände sich derweil eine Menge von Notenbankvertretern, vor allem von der EZB. Aber auch bei diesen werde nicht davon ausgegangen, dass die Zinserwartungen stark beeinflusst würden. Dass die EZB-Vertreter auf breiter Front für weitere geldpolitische Lockerungen eintreten würden, sei unstrittig, auch wenn es in den Äußerungen Nuancen über den zukünftigen Pfad geben dürfte.
Letztlich habe die EZB in den vergangenen Wochen immer wieder betont, dass die zukünftigen Entscheidungen sich an der Entwicklung der Daten und der Perspektiven für Wachstum und Inflation orientieren würden. Die bisher schon rückläufige Inflationsrate habe Entlastung gebracht und Raum für Zinssenkungen eröffnet.
Mit Blick auf die Dynamik der Preisentwicklung sei nun zu bedenken, dass die Phase einer sinkenden Inflationsrate unterbrochen werden dürfte. Zum einen sei der Benzinpreisrückgang zum Erliegen gekommen, zum anderen würden ungünstige Basiseffekte aus dem Herbst 2023 die Jahresrate tendenziell wieder nach oben treiben. Die EZB werde dies jedoch im Blick haben und daher wohl ein hohes Augenmerk auf die monatliche Rate lenken. (22.10.2024/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


