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Heute im Fokus: US-Verbraucherpreise
13.02.26 09:24
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Zinssenkungserwartungen bezüglich der Fed haben in den letzten Tagen größeren Schwankungen unterlegen, so die Analysten der Helaba.
So sei der Einfluss wichtiger US-Datenveröffentlichungen unterschiedlich ausgefallen. Zunächst hätten die Einzelhandelsumsätze enttäuscht, was die Lockerungsspekulationen angeheizt habe. Dann sei der Arbeitsmarktbericht unerwartet solide ausgefallen, weshalb die Spekulationen wieder gedämpft worden seien.
Vor diesem Hintergrund würden sich die Blicke der Marktteilnehmer heute insbesondere auf die Verbraucherpreise in den USA richten. Die Inflation, auch die Kerninflation abseitig der Energie- und Nahrungsmittelpreise, sei in den letzten Monaten deutlich zu hoch gewesen, um weitere Zinssenkungen der Fed zu ermöglichen. Mit den Januarzahlen zeichne sich aber eine Entspannung ab. So würden die Benzinpreise die Indikation einer nachgebenden Jahresteuerungsrate liefern, und auch die Schätzungen der Cleveland-Fed würden in diese Richtung deuten. Die Inflationsrate könnte somit auf 2,5% nachgeben. Ähnliches gelte auch für die Kernpreise, bei denen die Konsensschätzung ebenfalls bei 2,5% stehe und gegenüber Dezember einen Rückgang der Preisdynamik andeute. Sollten die Ergebnisse so eintreffen, wäre die Preissteigerungsrate aber noch immer zu hoch, um dauerhaft von den Geldpolitikern akzeptiert werden zu können.
Die FOMC-Vertreter seien denn auch bis zuletzt bei der seit Monaten vorherrschenden Kakophonie geblieben. Einige wenige würden Zinssenkungen für möglich oder sogar unmittelbar für nötig halten, die Mehrheit aber sehe keine Gründe für ein baldiges Agieren und ein dominantes Risiko einer zu hohen Inflation. In der Tendenz sollte eine sinkende Teuerungsrate zwar stützend wirken für die Zinssenkungsspekulation, ob aber ein Impuls für eine deutliche Forcierung erfolge, bleibe abzuwarten. (13.02.2026/alc/a/a)
So sei der Einfluss wichtiger US-Datenveröffentlichungen unterschiedlich ausgefallen. Zunächst hätten die Einzelhandelsumsätze enttäuscht, was die Lockerungsspekulationen angeheizt habe. Dann sei der Arbeitsmarktbericht unerwartet solide ausgefallen, weshalb die Spekulationen wieder gedämpft worden seien.
Vor diesem Hintergrund würden sich die Blicke der Marktteilnehmer heute insbesondere auf die Verbraucherpreise in den USA richten. Die Inflation, auch die Kerninflation abseitig der Energie- und Nahrungsmittelpreise, sei in den letzten Monaten deutlich zu hoch gewesen, um weitere Zinssenkungen der Fed zu ermöglichen. Mit den Januarzahlen zeichne sich aber eine Entspannung ab. So würden die Benzinpreise die Indikation einer nachgebenden Jahresteuerungsrate liefern, und auch die Schätzungen der Cleveland-Fed würden in diese Richtung deuten. Die Inflationsrate könnte somit auf 2,5% nachgeben. Ähnliches gelte auch für die Kernpreise, bei denen die Konsensschätzung ebenfalls bei 2,5% stehe und gegenüber Dezember einen Rückgang der Preisdynamik andeute. Sollten die Ergebnisse so eintreffen, wäre die Preissteigerungsrate aber noch immer zu hoch, um dauerhaft von den Geldpolitikern akzeptiert werden zu können.
Die FOMC-Vertreter seien denn auch bis zuletzt bei der seit Monaten vorherrschenden Kakophonie geblieben. Einige wenige würden Zinssenkungen für möglich oder sogar unmittelbar für nötig halten, die Mehrheit aber sehe keine Gründe für ein baldiges Agieren und ein dominantes Risiko einer zu hohen Inflation. In der Tendenz sollte eine sinkende Teuerungsrate zwar stützend wirken für die Zinssenkungsspekulation, ob aber ein Impuls für eine deutliche Forcierung erfolge, bleibe abzuwarten. (13.02.2026/alc/a/a)


