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Hochzinsanleihen - zwischen Hochgefühl und Scheuklappen
13.03.14 12:20
M&G Investments
London (www.anleihencheck.de) - Hochzinsanleihen sind weiterhin begehrt, und das hat viele gute Gründe, so die Experten von M&G Investments.
Die Ausfallrate sei strukturell niedrig, die Renditeerwartung liege oberhalb der Renditen fremdfinanzierter Kredite, und kurze Durationen seien mit Hinblick auf mögliche Zinsanstiege sehr attraktiv - um nur einige der gängigen Argumente anzuführen. Sei High Yield also durchgängig positiv zu sehen?
Stefan Isaacs, Fondsmanager bei M&G Investments berücksichtige in seiner Analyse aber auch die Schwierigkeiten vor denen diese Anlageklasse stehe, und stelle fest: Die erfreulich niedrigen Ausfallraten dürften größtenteils am Markt schon berücksichtigt sein. Auch die Liquiditätslage sei problematisch - Endanlegern fehle es im Vergleich zu den Jahren 2006 und 2007 an Fremdkapital. Schließlich liege der Durchschnittskurs für US-Hochzinsanleihen bei 105, in Europa bei 107, was im Umkehrschluss niedrige Gesamtrenditen bedeute.
Stefan Isaacs: "Ich beurteile die Aussichten von Hochzinsanleihen zwar nach wie vor zuversichtlich, aber nach den enorm hohen Renditen, die diese Papiere in den letzten Jahren bereits erzielt haben, muss man sich nun davor hüten, die Lage übertrieben zuversichtlich zu sehen." (13.03.2014/alc/a/a)
Die Ausfallrate sei strukturell niedrig, die Renditeerwartung liege oberhalb der Renditen fremdfinanzierter Kredite, und kurze Durationen seien mit Hinblick auf mögliche Zinsanstiege sehr attraktiv - um nur einige der gängigen Argumente anzuführen. Sei High Yield also durchgängig positiv zu sehen?
Stefan Isaacs, Fondsmanager bei M&G Investments berücksichtige in seiner Analyse aber auch die Schwierigkeiten vor denen diese Anlageklasse stehe, und stelle fest: Die erfreulich niedrigen Ausfallraten dürften größtenteils am Markt schon berücksichtigt sein. Auch die Liquiditätslage sei problematisch - Endanlegern fehle es im Vergleich zu den Jahren 2006 und 2007 an Fremdkapital. Schließlich liege der Durchschnittskurs für US-Hochzinsanleihen bei 105, in Europa bei 107, was im Umkehrschluss niedrige Gesamtrenditen bedeute.
Stefan Isaacs: "Ich beurteile die Aussichten von Hochzinsanleihen zwar nach wie vor zuversichtlich, aber nach den enorm hohen Renditen, die diese Papiere in den letzten Jahren bereits erzielt haben, muss man sich nun davor hüten, die Lage übertrieben zuversichtlich zu sehen." (13.03.2014/alc/a/a)


