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Hybride Anleihen - Ein weiterer Nutznießer der "Jagd nach Rendite"
27.02.15 17:01
M&G Investments
London (www.anleihencheck.de) - Hybride Unternehmensanleihen legen ein erstaunliches Wachstum vor, befeuert nicht zuletzt von den Bilanzausweitungen der Notenbanken in den letzten Jahren. Stefan Isaacs, Fondsmanager Anleihen bei M&G Investments, wirft einen Blick auf Vor- und Nachteile dieser Papiere.
Hybridanleihen seien nachrangige Anleihen mit langer oder sogar unbegrenzter Laufzeit. Allerdings könne das emittierende Unternehmen die Anleihe ab einem festgelegten Zeitpunkt kündigen. Auch könnten die Kuponzahlungen unter bestimmten Bedingungen ausgesetzt oder aufgeschoben werden. Zum Ausgleich für diese Risiken sowie für die erwähnte Nachrangigkeit erhalte der Anleger einen Zinsaufschlag.
"Der Markt für hybrides Kapital hat in den letzten Jahren vom niedrigen Zinsniveau profitiert", so Isaacs. "Wer in große, multinational agierende Unternehmen investieren möchte, dem kommen diese Papiere entgegen: Um dieselbe durchschnittliche Rendite zu erzielen wie hybride Unternehmensanleihen mit einem durchschnittlichen Rating von BBB bzw. BBB-, müsste sich ein Investor in einer vorrangigen Anleihe mit einer Bonität von BB- bzw. B+ (also vier Stufen niedriger) engagieren." Dabei dürfe man nicht vergessen, dass hybride Papiere aufgrund ihrer vertragsmäßigen Bevorzugung sowieso bereits niedriger geratet seien als die entsprechenden vorrangigen Anleihen, führe Isaacs weiter aus. (27.02.2015/alc/a/a)
Hybridanleihen seien nachrangige Anleihen mit langer oder sogar unbegrenzter Laufzeit. Allerdings könne das emittierende Unternehmen die Anleihe ab einem festgelegten Zeitpunkt kündigen. Auch könnten die Kuponzahlungen unter bestimmten Bedingungen ausgesetzt oder aufgeschoben werden. Zum Ausgleich für diese Risiken sowie für die erwähnte Nachrangigkeit erhalte der Anleger einen Zinsaufschlag.
"Der Markt für hybrides Kapital hat in den letzten Jahren vom niedrigen Zinsniveau profitiert", so Isaacs. "Wer in große, multinational agierende Unternehmen investieren möchte, dem kommen diese Papiere entgegen: Um dieselbe durchschnittliche Rendite zu erzielen wie hybride Unternehmensanleihen mit einem durchschnittlichen Rating von BBB bzw. BBB-, müsste sich ein Investor in einer vorrangigen Anleihe mit einer Bonität von BB- bzw. B+ (also vier Stufen niedriger) engagieren." Dabei dürfe man nicht vergessen, dass hybride Papiere aufgrund ihrer vertragsmäßigen Bevorzugung sowieso bereits niedriger geratet seien als die entsprechenden vorrangigen Anleihen, führe Isaacs weiter aus. (27.02.2015/alc/a/a)


