Inflationsrate im Euro-Raum steigt


08.01.25 10:22
Oberbank

Linz (www.anleihencheck.de) - Um 2,4 Prozent stiegen die Verbraucherpreise im Euro-Raum gegenüber dem Vorjahresmonat, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.

Die Erwartungen seien somit getroffen worden, und es habe kein Überraschungsmoment gegeben. Die Kerninflationsrate (Verbraucherpreise ohne Berücksichtigung der Segmente Nahrungsmittel und Energie) sei konstant bei 2,7 Prozent geblieben. Beim EUR/USD-Kurs habe es nach diesen Daten kaum eine Reaktion gegeben. Für mehr Bewegung hätten dann die Wirtschafts- und Arbeitsmarktdaten aus den USA gesorgt. Der ISM-Einkaufsmanagerindex für Dienstleistungen sei auf 54,1 Punkte gestiegen, erwartet worden seien 53,5. Die JOLTS-Stellenangebote hätten mit 8,098 Millionen über den erwarteten 7,740 Millionen gelegen.

Der Druck auf den Euro bleibe weiterhin hoch, auch da die Zinssenkung der EZB Ende Januar nach wie vor als wahrscheinlich gelte. Zudem stehe der Antritt des wiedergewählten Präsidenten Donald Trump knapp bevor. Seine bereits angekündigte harte Zollpolitik könnte sich als Inflationstreiber in den USA erweisen. Aktuell bewege sich der EUR/USD-Kurs zwischen 1,0336 und 1,0345. (08.01.2025/alc/a/a)