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Japan: Inflation und Politik im Fokus
21.10.25 08:30
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Japans Exporte dürften sich erholen, da die Autoexporte nach dem Handelsabkommen zwischen den USA und Japan wieder aufgenommen wurden, so die Analysten von Postbank Research.
Im September sollten die Ausfuhren ggü. Vorjahr um 4,6% gestiegen sein. Die Importe dürften aufgrund der günstigen Rohölpreise um 0,6% ggü. Vorjahr gestiegen sein. Die Kern-Verbraucherpreisinflation (ohne frische Lebensmittel) werde sich unterdessen im September den Erwartungen zufolge wohl zum ersten Mal seit vier Monaten wieder beschleunigt haben und von 2,7% im August auf 2,9% gestiegen sein. Die Regierung versuche, die Inflation durch Energiesubventionen und Sozialhilfemaßnahmen in Schach zu halten. Angesichts der anhaltenden Inflation wachse jedoch der Druck auf die BoJ. Schließlich würden diese Woche auch die S&P Global Flash-Einkaufsmanagerindices für Oktober veröffentlicht. Der EMI des verarbeitenden Gewerbes werde sich voraussichtlich leicht von 48,5 auf 49,5 verbessern, was zwar immer noch auf eine Schrumpfung hindeute, aber in einem langsameren Tempo. Der EMI für den Dienstleistungssektor werde voraussichtlich leicht von 53,3 auf 53 sinken, aber seine Widerstandsfähigkeit dürfte dazu beitragen, die Schwäche des verarbeitenden Gewerbes auszugleichen.
Fazit: Die Märkte dürften die am 20. und 21. Oktober stattfindenden Wahlen genau beobachten. Die Wahl eines neuen Premierministers und die bevorstehende Zinsentscheidung der BoJ seien wichtige Signale für die Märkte vor dem Hintergrund einer sich belebenden Wirtschaft, die von Lohnzuwächsen angetrieben werde, und eines optimistischen Aktienmarktes, dem die Unternehmensreformen Auftrieb verleihen würden. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 20.10.2025) (21.10.2025/alc/a/a)
Im September sollten die Ausfuhren ggü. Vorjahr um 4,6% gestiegen sein. Die Importe dürften aufgrund der günstigen Rohölpreise um 0,6% ggü. Vorjahr gestiegen sein. Die Kern-Verbraucherpreisinflation (ohne frische Lebensmittel) werde sich unterdessen im September den Erwartungen zufolge wohl zum ersten Mal seit vier Monaten wieder beschleunigt haben und von 2,7% im August auf 2,9% gestiegen sein. Die Regierung versuche, die Inflation durch Energiesubventionen und Sozialhilfemaßnahmen in Schach zu halten. Angesichts der anhaltenden Inflation wachse jedoch der Druck auf die BoJ. Schließlich würden diese Woche auch die S&P Global Flash-Einkaufsmanagerindices für Oktober veröffentlicht. Der EMI des verarbeitenden Gewerbes werde sich voraussichtlich leicht von 48,5 auf 49,5 verbessern, was zwar immer noch auf eine Schrumpfung hindeute, aber in einem langsameren Tempo. Der EMI für den Dienstleistungssektor werde voraussichtlich leicht von 53,3 auf 53 sinken, aber seine Widerstandsfähigkeit dürfte dazu beitragen, die Schwäche des verarbeitenden Gewerbes auszugleichen.
Fazit: Die Märkte dürften die am 20. und 21. Oktober stattfindenden Wahlen genau beobachten. Die Wahl eines neuen Premierministers und die bevorstehende Zinsentscheidung der BoJ seien wichtige Signale für die Märkte vor dem Hintergrund einer sich belebenden Wirtschaft, die von Lohnzuwächsen angetrieben werde, und eines optimistischen Aktienmarktes, dem die Unternehmensreformen Auftrieb verleihen würden. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 20.10.2025) (21.10.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 23.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


