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Japan: Reformstau neutralisiert expansive Geldpolitik
18.03.16 11:39
IKB Deutsche Industriebank
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die geldpolitischen Maßnahmen der Bank of Japan scheinen an ihre Grenzen zu stoßen, so die Analysten der IKB Deutsche Industriebank AG.
Die Hoffnung, die Deflationsmentalität der Japaner zu überwinden, scheine sich nicht zu erfüllen. Vielmehr sei zu beobachten, dass die Inflationserwartungen deutlich zurückgehen würden. In Anbetracht der Strukturprobleme Japans - hohe Schuldenquote, Überalterung der Gesellschaft und vergleichsweise geringe Produktivität - verwundere das nicht.
Das Beispiel Japan zeige auch, wie notwendig eine offene Gesellschaft und eine flexible Wirtschaft seien, um eine Krise zu bewältigen und eine ökonomische Neuausrichtung sicherzustellen. Hier habe Europa deutliche Wettbewerbsvorteile.
Wie in manchen Ländern Europas, so würden auch in Japan Reformpläne nur teilweise und schleppend umgesetzt. Dies wiederum belaste die Effektivität fiskalischer wie geldpolitischer Stimulierungsmaßnahmen. Japan verharre seit Jahren im Krisenmodus, da die Angebotsseite kurzfristige Wachstumsimpulse nur sehr begrenzt in nachhaltiges Wachstum umsetzen könne. Japan zeige, wie wichtig die Kombination von strukturellen Reformen und Nachfragestimulierung in konjunkturellen Krisen sei. (18.03.2016/alc/a/a)
Die Hoffnung, die Deflationsmentalität der Japaner zu überwinden, scheine sich nicht zu erfüllen. Vielmehr sei zu beobachten, dass die Inflationserwartungen deutlich zurückgehen würden. In Anbetracht der Strukturprobleme Japans - hohe Schuldenquote, Überalterung der Gesellschaft und vergleichsweise geringe Produktivität - verwundere das nicht.
Das Beispiel Japan zeige auch, wie notwendig eine offene Gesellschaft und eine flexible Wirtschaft seien, um eine Krise zu bewältigen und eine ökonomische Neuausrichtung sicherzustellen. Hier habe Europa deutliche Wettbewerbsvorteile.
Wie in manchen Ländern Europas, so würden auch in Japan Reformpläne nur teilweise und schleppend umgesetzt. Dies wiederum belaste die Effektivität fiskalischer wie geldpolitischer Stimulierungsmaßnahmen. Japan verharre seit Jahren im Krisenmodus, da die Angebotsseite kurzfristige Wachstumsimpulse nur sehr begrenzt in nachhaltiges Wachstum umsetzen könne. Japan zeige, wie wichtig die Kombination von strukturellen Reformen und Nachfragestimulierung in konjunkturellen Krisen sei. (18.03.2016/alc/a/a)


