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Kanada: Leitzinserhöhungen und Rohstoffpreise stützen
23.08.22 12:07
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Während die Gesamtinflation von 8,1% im Vormonat auf 7,6% im Juli zurückging und damit den Erwartungen entsprach, stieg der Durchschnitt der drei von der Bank of Canada (BoC) bevorzugten Kerninflationsmaße auf 5,3% im Jahresvergleich an, so die Analysten von Postbank Research.
Die anhaltend hohe Kerninflation habe die Wahrscheinlichkeit einer Erhöhung des Leitzinses um 75 Basispunkte bei der September-Sitzung der Bank of Canada (BoC) erhöht. Im Gegensatz zu der überraschenden Erhöhung um 100 Basispunkte nach der Juli-Sitzung hätten die Märkte dies jedoch zum Teil bereits eingepreist. Die BoC könnte somit früher als andere Zentralbanken den Zinszyklus beenden, der in den vergangenen Monaten den CAD gestützt habe.
Die Eigenheimverkäufe seien im Juli um 5,3% gegenüber dem Vormonat gefallen. Dies folge auf den Rückgang um 5,6% im Juni. Sie lägen jetzt 46% unter ihrem jüngsten Höchststand von Anfang 2021 und 7% unter ihrem Durchschnitt vor der Pandemie von 2019. Da die Hypothekenzinsen voraussichtlich steigen würden, sei mit einer noch weiteren Verlangsamung der Verkäufe zu rechnen. Die Wohnungspreise lägen gleichzeitig jedoch über dem langfristigen Durchschnitt.
Insgesamt würden die Analysten keine weitere starke Aufwärtsdynamik für den CAD (Kanadischer Dollar) gegenüber dem EUR sehen. Er dürfte nach aktuellen EUR/CAD 1,308 auf Sechs-Monatssicht leicht in Richtung EUR/CAD 1,29 aufwerten. (Ausgabe Währungsbulletin September 2022) (23.08.2022/alc/a/a)
Die anhaltend hohe Kerninflation habe die Wahrscheinlichkeit einer Erhöhung des Leitzinses um 75 Basispunkte bei der September-Sitzung der Bank of Canada (BoC) erhöht. Im Gegensatz zu der überraschenden Erhöhung um 100 Basispunkte nach der Juli-Sitzung hätten die Märkte dies jedoch zum Teil bereits eingepreist. Die BoC könnte somit früher als andere Zentralbanken den Zinszyklus beenden, der in den vergangenen Monaten den CAD gestützt habe.
Die Eigenheimverkäufe seien im Juli um 5,3% gegenüber dem Vormonat gefallen. Dies folge auf den Rückgang um 5,6% im Juni. Sie lägen jetzt 46% unter ihrem jüngsten Höchststand von Anfang 2021 und 7% unter ihrem Durchschnitt vor der Pandemie von 2019. Da die Hypothekenzinsen voraussichtlich steigen würden, sei mit einer noch weiteren Verlangsamung der Verkäufe zu rechnen. Die Wohnungspreise lägen gleichzeitig jedoch über dem langfristigen Durchschnitt.
Insgesamt würden die Analysten keine weitere starke Aufwärtsdynamik für den CAD (Kanadischer Dollar) gegenüber dem EUR sehen. Er dürfte nach aktuellen EUR/CAD 1,308 auf Sechs-Monatssicht leicht in Richtung EUR/CAD 1,29 aufwerten. (Ausgabe Währungsbulletin September 2022) (23.08.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


