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Kanada hält Leitzins konstant, Neuseelands Notenbank wird aktiv
10.03.16 09:07
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die Bank of Canada (BoC) behielt im Rahmen der gestrigen Sitzung das aktuelle Leitzinsniveau von 0,50% bei, wobei wir eine Rücknahme des Zinsniveaus um 25 BP bereits im April erwarten, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
In Neuseeland hätten die Notenbanker hingegen die Zinsschraube um 25 BP weiter nach unten gedreht, womit das aktuelle Leitzinsniveau nun bei 2,25% liege. Bereits im 2. Quartal würden die Analysten noch eine weitere Rücknahme der cash rate in diesem Jahr durch die neuseeländische Notenbank (RBNZ) im gleichen Umfang erwarten (zuvor: 3. Quartal). Wie schon mit der jüngsten Leitzinssenkung in Neuseeland, dürften die RBNZ und BoC mit den von den Analysten unterstellen geldpolitischen Maßnahmen im 2. Quartal vor allem die jeweils niedrige Inflation und die Abwärtsrisiken für die Inflationserwartungen in ihren Heimatländern adressieren.
Die britische Industrieproduktion habe mit einem Monatsplus von 0,3% im Januar enttäuscht (Konsens: 0,5%); die Jahresrate habe bei 0,2% gelegen. Das Wachstum der Industrieproduktion dürfte im aktuellen Umfeld im 1. Quartal schwach ausgeprägt bleiben. Der Euro habe gestern zum Britischen Pfund keine Erholung gezeigt und notiere im Austauschverhältnis zum US-Dollar unter Kursen von 1,10 USD. Für den Außenwert der Gemeinschaftswährung stehe heute die EZB-Sitzung im Mittelpunkt und die Analysten würden von leichten Kursgewinnen gegenüber dem Greenback ausgehen. (10.03.2016/alc/a/a)
In Neuseeland hätten die Notenbanker hingegen die Zinsschraube um 25 BP weiter nach unten gedreht, womit das aktuelle Leitzinsniveau nun bei 2,25% liege. Bereits im 2. Quartal würden die Analysten noch eine weitere Rücknahme der cash rate in diesem Jahr durch die neuseeländische Notenbank (RBNZ) im gleichen Umfang erwarten (zuvor: 3. Quartal). Wie schon mit der jüngsten Leitzinssenkung in Neuseeland, dürften die RBNZ und BoC mit den von den Analysten unterstellen geldpolitischen Maßnahmen im 2. Quartal vor allem die jeweils niedrige Inflation und die Abwärtsrisiken für die Inflationserwartungen in ihren Heimatländern adressieren.
Die britische Industrieproduktion habe mit einem Monatsplus von 0,3% im Januar enttäuscht (Konsens: 0,5%); die Jahresrate habe bei 0,2% gelegen. Das Wachstum der Industrieproduktion dürfte im aktuellen Umfeld im 1. Quartal schwach ausgeprägt bleiben. Der Euro habe gestern zum Britischen Pfund keine Erholung gezeigt und notiere im Austauschverhältnis zum US-Dollar unter Kursen von 1,10 USD. Für den Außenwert der Gemeinschaftswährung stehe heute die EZB-Sitzung im Mittelpunkt und die Analysten würden von leichten Kursgewinnen gegenüber dem Greenback ausgehen. (10.03.2016/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


