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Kommentar zum anstehenden Jackson Hole Economic Symposium
25.08.22 12:07
nordIX AG
Hamburg (www.anleihencheck.de) - Jens Franck, Leiter Portfoliomanagement bei dem Hamburger Fixed Income-Spezialisten nordIX AG, kommentiert das anstehende Economic Symposium der Federal Reserve Bank of Kansas City im US-amerikanischen Jackson Hole vom 25. bis 27. August wie folgt:
Beim jährlichen Economic Symposium der Federal Reserve Bank of Kansas City im amerikanischen Jackson Hole, das dieses Jahr zum 45. Mal stattfinde, würden sich Zentralbanker, Politiker und Ökonomen aus aller Welt zum Gedankenaustausch treffen.
Mit Spannung werde die Rede von FED-Chef Jerome Powell am Freitag vor dem Hintergrund der aktuell weiter anziehenden Inflation und gleichzeitig sich eintrübenden Wirtschaftsaussichten erwartet. Gerade nach der letzten Sitzung der FED Ende Juli mit im Kern eher zuversichtlichen Aussichten im Hinblick auf die weitere Zinserhöhungsdynamik würden jetzt konkretisierende, eventuell gegenteilige Aussagen zur aktuellen US-amerikanischen Geldpolitik erwartet.
Die letzten Inflationszahlen dürften wieder etwas "Wasser in den Wein" gießen und den Handlungsdruck der FED in Richtung höherer Leitzinsen mit einer Zunahme um 50-75 Basispunkte deutlich stärker werden lassen. Aus diesem Grund und in Anbetracht der gegenwärtigen Kapitalmarktvolatilität würden Investoren die Konferenz genauestens verfolgen. Dennoch gelte es zu bedenken, dass die nächste FED-Sitzung erst Ende September stattfinde. Bis dahin könnten kommende Wirtschaftsdaten die Erwartungshaltung in beide Richtungen treiben und für Marktvolatilität sorgen.
Die Experten würden nicht glauben, dass es sich Powell leisten könne, die Öffentlichkeit im Ungewissen zurückzulassen. Er werde sich auf die anstehenden Daten zu Inflation, Arbeitsmärkten, BIP und Konsumentenverhalten berufen, gleichermaßen aber den Märkten eine entschlossene Geldpolitik präsentieren, die die Inflationsbekämpfung zum aktuell oberen Ziel erklärt habe. (Ausgabe vom 24.08.2022) (25.08.2022/alc/a/a)
Beim jährlichen Economic Symposium der Federal Reserve Bank of Kansas City im amerikanischen Jackson Hole, das dieses Jahr zum 45. Mal stattfinde, würden sich Zentralbanker, Politiker und Ökonomen aus aller Welt zum Gedankenaustausch treffen.
Die letzten Inflationszahlen dürften wieder etwas "Wasser in den Wein" gießen und den Handlungsdruck der FED in Richtung höherer Leitzinsen mit einer Zunahme um 50-75 Basispunkte deutlich stärker werden lassen. Aus diesem Grund und in Anbetracht der gegenwärtigen Kapitalmarktvolatilität würden Investoren die Konferenz genauestens verfolgen. Dennoch gelte es zu bedenken, dass die nächste FED-Sitzung erst Ende September stattfinde. Bis dahin könnten kommende Wirtschaftsdaten die Erwartungshaltung in beide Richtungen treiben und für Marktvolatilität sorgen.
Die Experten würden nicht glauben, dass es sich Powell leisten könne, die Öffentlichkeit im Ungewissen zurückzulassen. Er werde sich auf die anstehenden Daten zu Inflation, Arbeitsmärkten, BIP und Konsumentenverhalten berufen, gleichermaßen aber den Märkten eine entschlossene Geldpolitik präsentieren, die die Inflationsbekämpfung zum aktuell oberen Ziel erklärt habe. (Ausgabe vom 24.08.2022) (25.08.2022/alc/a/a)


