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Kommentar zur EZB-Sitzung
07.03.24 16:52
Ebury
Brüssel (www.anleihencheck.de) - Die EZB lieferte den bisher deutlichsten Hinweis darauf, dass Zinssenkungen bevorstehen, so Matthew Ryan, Head of Market Strategy bei Ebury.
Die Mitteilungen der Bank hätten mit der Einschätzung der Experten übereingestimmt, dass die Zinsen während der Juni-Sitzung sinken würden. Die Bank habe zwar erklärt, dass der inländische Preisdruck weiterhin hoch sei und auf das starke Wachstum der Löhne verwiesen, doch seien die Prognosen des harmonisierten Verbraucherpreisindex nach unten korrigiert worden.
Die Gesamtinflation werde nun für 2025 beim Zwei-Prozent-Ziel erwartet, die Kerninflation solle dieses Ziel laut der Prognose 2026 erreichen. Beides wäre früher als bisher angenommen. Die Wirtschaft des Euroraums werde auch in diesem Jahr in der Stagnation verharren, wobei die EZB nun ein mageres Wachstum von nur 0,6% erwarte.
Während ihrer Pressekonferenz habe Lagarde gesagt, dass Zinssenkungen auf der Sitzung in dieser Woche nicht diskutiert worden seien, obwohl sie angedeutet habe, dass sie möglicherweise kurz bevorstünden, da die Mitglieder "weitgehend übereinstimmend" der Meinung seien, dass sie bis Juni mehr Daten zur Beurteilung haben würden. Nach Ansicht der Experten sei damit so gut wie sicher, dass die Bank auf ihrer Juni-Sitzung mit der Lockerung der Geldpolitik beginnen werde, vorausgesetzt, es komme in der Zwischenzeit nicht zu einem drastischen Anstieg von Inflation und Löhnen. Die Swap-Märkte hätten dies nach der heutigen Ankündigung nun fast vollständig eingepreist. (07.03.2024/alc/a/a)
Die Mitteilungen der Bank hätten mit der Einschätzung der Experten übereingestimmt, dass die Zinsen während der Juni-Sitzung sinken würden. Die Bank habe zwar erklärt, dass der inländische Preisdruck weiterhin hoch sei und auf das starke Wachstum der Löhne verwiesen, doch seien die Prognosen des harmonisierten Verbraucherpreisindex nach unten korrigiert worden.
Die Gesamtinflation werde nun für 2025 beim Zwei-Prozent-Ziel erwartet, die Kerninflation solle dieses Ziel laut der Prognose 2026 erreichen. Beides wäre früher als bisher angenommen. Die Wirtschaft des Euroraums werde auch in diesem Jahr in der Stagnation verharren, wobei die EZB nun ein mageres Wachstum von nur 0,6% erwarte.
Während ihrer Pressekonferenz habe Lagarde gesagt, dass Zinssenkungen auf der Sitzung in dieser Woche nicht diskutiert worden seien, obwohl sie angedeutet habe, dass sie möglicherweise kurz bevorstünden, da die Mitglieder "weitgehend übereinstimmend" der Meinung seien, dass sie bis Juni mehr Daten zur Beurteilung haben würden. Nach Ansicht der Experten sei damit so gut wie sicher, dass die Bank auf ihrer Juni-Sitzung mit der Lockerung der Geldpolitik beginnen werde, vorausgesetzt, es komme in der Zwischenzeit nicht zu einem drastischen Anstieg von Inflation und Löhnen. Die Swap-Märkte hätten dies nach der heutigen Ankündigung nun fast vollständig eingepreist. (07.03.2024/alc/a/a)


