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Korea: Leitzins unverändert bei 2,00%
13.11.14 14:23
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die Koreanische Zentralbank hat wie erwartet ihren Leitzins unverändert bei 2,00% belassen und wird voraussichtlich auch im Dezember noch keine Zinssenkung beschließen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Dabei hätten die Wachstumsrisiken in der koreanischen Volkswirtschaft jedoch deutlich zugenommen und würden die Notenbanker vermutlich im Januar kommenden Jahres zu einer Abwärtsrevision ihrer Konjunkturprognosen zwingen. Insofern würden die Analysten von einer bevorstehenden Rücknahme des Schlüsselzinses der Bank of Korea um 25 BP ausgehen, aber eben erst im 1. Quartal 2015.
Wahrscheinlich würden die Währungshüter zuvor beabsichtigen, die tatsächlichen Effekte der jüngsten JPY-Abwertung auf die Wettbewerbssituation der heimischen Unternehmen auszuloten. Der Wechselkurseffekt und eine Stimmungseintrübung bei den Unternehmen würden derzeit das Wachstumsumfeld des ostasiatischen Landes bedrohen.
In ihrer Presseerklärung zur Zinsentscheidung hätten die Notenbanker zudem auf die Schwierigkeiten der Exportwirtschaft aufgrund einer uneinheitlichen Auslandsnachfrage verwiesen. Demnach gebe es zwar eine gewisse Erholung, die vor allem von den USA ausgegangen sei, aus Europa und einigen wichtigen Abnehmerländern in den Emerging Marktes gäbe es indes Neuaufträge nur in geringem Umfang. Dennoch trage in der Republik Korea nach Einschätzung der Zentralbank vor allem der Außenhandel das derzeitige Wirtschaftswachstum, während sich die Inlandsnachfrage nur wenig dynamisch entwickele.
In diesem Umfeld würden koreanische Unternehmen zwar von der gegenwärtigen Stärke des US-Dollars profitieren, würden aber zugleich durch die Kursrückgänge des Japanischen Yens belastet. Das würden wohl bald besonders die koreanischen Automobilbauer und Stahlproduzenten zu spüren bekommen. Sollte sich die Wettbewerbssituation der koreanischen Unternehmen infolge des Wechselkurses weiter verschlechtern, seien weitere Zinssenkungen wohl nur eine Frage der Zeit. (13.11.2014/alc/a/a)
Dabei hätten die Wachstumsrisiken in der koreanischen Volkswirtschaft jedoch deutlich zugenommen und würden die Notenbanker vermutlich im Januar kommenden Jahres zu einer Abwärtsrevision ihrer Konjunkturprognosen zwingen. Insofern würden die Analysten von einer bevorstehenden Rücknahme des Schlüsselzinses der Bank of Korea um 25 BP ausgehen, aber eben erst im 1. Quartal 2015.
In ihrer Presseerklärung zur Zinsentscheidung hätten die Notenbanker zudem auf die Schwierigkeiten der Exportwirtschaft aufgrund einer uneinheitlichen Auslandsnachfrage verwiesen. Demnach gebe es zwar eine gewisse Erholung, die vor allem von den USA ausgegangen sei, aus Europa und einigen wichtigen Abnehmerländern in den Emerging Marktes gäbe es indes Neuaufträge nur in geringem Umfang. Dennoch trage in der Republik Korea nach Einschätzung der Zentralbank vor allem der Außenhandel das derzeitige Wirtschaftswachstum, während sich die Inlandsnachfrage nur wenig dynamisch entwickele.
In diesem Umfeld würden koreanische Unternehmen zwar von der gegenwärtigen Stärke des US-Dollars profitieren, würden aber zugleich durch die Kursrückgänge des Japanischen Yens belastet. Das würden wohl bald besonders die koreanischen Automobilbauer und Stahlproduzenten zu spüren bekommen. Sollte sich die Wettbewerbssituation der koreanischen Unternehmen infolge des Wechselkurses weiter verschlechtern, seien weitere Zinssenkungen wohl nur eine Frage der Zeit. (13.11.2014/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


