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Leitzinsen in der Eurozone wie erwartet gesenkt
12.12.24 14:50
anleihencheck.de
Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Die Europäische Zentralbank (EZB) habe am Donnerstag die Leitzinsen in der Eurozone wie erwartet um 0,25 Prozentpunkte gesenkt, so Jan-Paul Fóri vom Anlegermagazin "Der Aktionär".
Der Einlagenzinssatz betrage nun 3,00 Prozent nach zuvor 3,25 Prozent. In einer ersten Reaktion habe der DAX leicht zugelegt.
Die EZB wolle weiterhin von Sitzung zu Sitzung über den geldpolitischen Kurs entscheiden. Eine festgelegte Richtung gibgebet es demnach nicht. Zudem bleibe das Vorgehen weiter abhängig von den Daten.
Neben dem Einlagenzinssatz habe die EZB auch den Zins gesenkt, zu dem sich Geschäftsbanken frisches Geld bei der EZB besorgen könnten. Dieser sei von 3,4 Prozent auf 3,15 Prozent gefallen.
Tendenziell seien niedrigere Leitzinsen gut für die Konjunktur: Kredite würden erschwinglicher, Unternehmen und Privatleute - etwa Hausbauer - kämen günstiger an Finanzierungen für Investitionen und könnten so für Wirtschaftswachstum sorgen. Gleichzeitig würden Sparer in der Regel bei sinkenden Einlagenzinsen niedrigerer Tages- und Festgeldzinsen erhalten, dadurch würden nicht festverzinsliche und risikoreichere Assets wie Aktien attraktiver.
An der Börse komme die Nachricht gut an: Der DAX sei nach dem EZB-Zinsentscheid um 0,1 Prozent auf 20.453 Punkte gestiegen und notiere damit weiter in Reichweite des Rekordhochs.
(Mit Material von dpa-AFX) (12.12.2024/alc/a/a)
Der Einlagenzinssatz betrage nun 3,00 Prozent nach zuvor 3,25 Prozent. In einer ersten Reaktion habe der DAX leicht zugelegt.
Neben dem Einlagenzinssatz habe die EZB auch den Zins gesenkt, zu dem sich Geschäftsbanken frisches Geld bei der EZB besorgen könnten. Dieser sei von 3,4 Prozent auf 3,15 Prozent gefallen.
Tendenziell seien niedrigere Leitzinsen gut für die Konjunktur: Kredite würden erschwinglicher, Unternehmen und Privatleute - etwa Hausbauer - kämen günstiger an Finanzierungen für Investitionen und könnten so für Wirtschaftswachstum sorgen. Gleichzeitig würden Sparer in der Regel bei sinkenden Einlagenzinsen niedrigerer Tages- und Festgeldzinsen erhalten, dadurch würden nicht festverzinsliche und risikoreichere Assets wie Aktien attraktiver.
An der Börse komme die Nachricht gut an: Der DAX sei nach dem EZB-Zinsentscheid um 0,1 Prozent auf 20.453 Punkte gestiegen und notiere damit weiter in Reichweite des Rekordhochs.
(Mit Material von dpa-AFX) (12.12.2024/alc/a/a)
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| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


