Leitzinserhöhung in den USA: Septembertermin wahrscheinlicher


13.05.16 11:27
DekaBank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Erwartungsgemäß hat die FED bei ihrem Zinsentscheid im April die Leitzinsniveaus konstant gelassen, so die Analysten der DekaBank.

Zwar sei der Hinweis zu bestehenden globalen Wachstums- sowie Finanzmarktrisiken im Statement gestrichen worden. Gleichwohl sei nun von der US-Wirtschaft ein so düsteres Bild gezeichnet worden, dass eine Leitzinserhöhung im Juni sehr unwahrscheinlich erscheine. Zum Zinsentscheid im Juli könnten sich die Konjunktureinschätzungen soweit aufgehellt haben, dass zumindest zu diesem Zeitpunkt eine Leitzinserhöhung denkbar wäre. Für wahrscheinlicher würden die Analysten aber den Septembertermin erachten. Sie würden nun davon ausgehen, dass das Abschmelzen der FED-Bilanz frühestens Ende 2017 erfolge. Daher würden die Renditeniveaus länger als bislang erwartet nach unten verzerrt sein. Prognoserevision: Geringere Renditeaanstiege für US-Staatsanleihen im kommenden Jahr. (Ausgabe Mai/ Juni 2016) (13.05.2016/alc/a/a)




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